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Am Dienstag fand die zweite Blockchain Real statt. Zum ersten Mal ging die Verranstaltung in Wien über die Bühne, nachdem die Premiere im Vorjahr in Graz stattfand. Rund 150 Gäste aus der Immobilienwirtschaft besuchten die ausverkaufte Konferenz und diskutierten die Chancen und Risiken beim Einsatz der Blockchain-Technologie. Redner und Besucher waren sich einig, dass die Blockchain-Technologie die Immobilienbranche nachhaltig verändern wird.

Die Veranstaltung wurde vom Linde Verlag gemeinsam mit dem Gründer der Blockchain Real Walter Strametz, und dem Gewinn-Verlag organisiert. „Eines der wichtigsten Anwendungsfelder der Blockchain-Technologie wird die Immobilienbranche sein. Wir haben viele konkrete Ansätze und Ideen gesehen und freuen uns, einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Technologie vor allem aus rechtlicher und steuerrechtlicher Sicht zu leisten“, so Klaus Kornherr, Geschäftsführer Linde Verlag.

Die Themen des Tages waren: Wo und wie kommt die Technologie heute bereits zum Einsatz? Welche Ideen gibt es für weitere Anwendungen? Wo liegen die gesetzlichen Grenzen und wie ist es um das Thema Absicherung bestellt? Und last but not least: kann man damit schon Geld verdienen? Einen besonderen Fokus wurde bei der Veranstaltung auf den juristischen Blickwinkel auf das Thema gesetzt. Schließlich ist der Flaschenhals, um mit Blockchain arbeiten zu können nicht die Technik, sondern das Recht. Ein Problem erwähnt etwa Arthur Stadler, Partner bei Stadler Völkel Rechtsanwälte, der das Recht auf Löschung gemäß 17 DSGVO als problematisch sieht. Daten können durch Verschlüsselung bei einer Blockchain unzugänglich gemacht werden, doch die Löschung sei technisch fast unmöglich. Viele praktische Ansätze und rege Diskussionen führten aber zur Erkenntnis: Die Blockchain-Technologie ist nicht nur ein Hype, sondern wird fixer Bestandteil der Immobilienbranche werden.