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Während sich Ferienhotels im Zuge der Lockerungen zunehmend erholen, hat es die Stadthotellerie ungleich schwieriger gehabt. Dennoch wagen sich mittlerweile auch wieder Investoren in das Segment. So hat die Commerz Real in Lübeck das Intercity Hotel Lübeck von der GBI erworben. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung, deren Fertigstellung für 2023 avisiert ist und danach in den offenen Spezial-AIF „Commerz Real Institutional European Hotel Fund“ eingebracht. Das Hotel mit 8.500 m² Bruttogeschossfläche und 176 Zimmer entsteht in der Nähe des Lübecker Hauptbahnhofs und wird nach der Eröffnung von Steigenberger betrieben. Der entsprechende Pachtvertrag laufe mindestens 20 Jahre, wie die GBI in einer Aussendung mitteilen lässt.

Für die Commerz Real ist beim Ankauf auch das Eröffnungsdatum ausschlaggebend. Dirk Schuldes, Global Head of Hospitality, erklärt in einer Stellungnahme, dass nach Abklingen der Pandemie Städte wie Lübeck rasch wieder steigende Übernachtungszahlen verzeichnen werden: „Insofern kommt die Eröffnung 2023 genau zum richtigen Zeitpunkt.“ Für den offenen Spezial-AIF „Commerz Real Institutional European Hotel Fund“ ist es der nunmehr vierte Ankauf. Unlängst hatte der Fonds zwei neu zu errichtende Intercity-Häuser in den Niederlanden erworben - eins mit 115 Zimmern in Leiden und eins mit 174 Zimmern in Breda. Der Fonds investiert für professionelle und semiprofessionelle Investoren in Kooperation mit der Deutschen Hospitality, Dachmarke der Steigenberger Hotels AG, risikodiversifiziert in europäische Hotelimmobilien. Angestrebt wird ein Fondsvolumen von 250 Millionen Euro bei einer Eigenkapitalquote von etwa 40 Prozent. Die Steigenberger Hotels AG beteiligt sich mit zwölf Millionen Euro. Die Zielrendite liegt bei jährlich mindestens 5,5 Prozent (IRR).