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Auch wenn das Resultat nach den ersten drei Monaten in der langjährigen Betrachtung insgesamt eher zu den moderateren Ergebnissen zu zählen ist, wurde am Düsseldorfer Investmentmarkt mit einem Transaktionsvolumen von 280 Mio. Euro gut 7 Prozent mehr umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

Mit deutlichem Abstand an die Spitze gesetzt haben sich Objekte mit einem Volumen zwischen 25 und 50 Mio. Euro. Fast die Hälfte des Umsatzes entfällt auf dieses Marktsegment, das im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch unbesetzt blieb. Auf weitere knapp 34 Prozent kommen Abschlüsse im niedrigen zweistelligen Bereich zwischen 10 und 25 Mio. Euro, die damit den zweiten Podestplatz belegen. Für gut 17 Prozent zeichnet die kleinste Kategorie bis 10 Mio. Euro verantwortlich. In diesem Segment konnten darüber hinaus die meisten Deals registriert werden. Dass bisher keine Großdeals abgeschlossen wurden, ist nicht außergewöhnlich, da das Marktgeschehen in diesem Bereich häufig von wenigen Verträgen bestimmt wird.

Nachdem die Spitzenrenditen im Zuge der Jahresendrallye 2015 noch einmal nachgegeben hatten, haben sie sich im laufenden Jahr bisher stabilisiert. Im Premiumsegment für Büroimmobilien liegt die Netto-Anfangsrendite bei 4,35 Prozent, womit sich Düsseldorf im bundesweiten Vergleich nur knapp hinter Frankfurt einordnet. Die Renditen für Top-Logistikobjekte haben sich im Vorjahresvergleich um 85 Basispunkte verringert und sind wie bereits zum Jahresende bei 5,25 Prozent anzusetzen. Für Premium-Geschäftshäuser in den besten Lagen der hochfrequentierten Einkaufsstraßen sind 3,80 Prozent zu kalkulieren.