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Die 2018 von der JP Immobiliengruppe gegründete Immobilien App puck.io wächst. Und damit sie das auch richtig macht, sind jetzt der Start-up Investor Florian Gschwandtner (Gründer von runtastic) und Thomas Kolbabek, Partner des digitalen Produktentwicklers viable, eingestiegen. Mit dem frischen Geld im sechsstelligen Bereich soll nun ein Relaunch des Systems gemacht und für die Expansion nach Deutschland vorbereitet werden. Julia Wawrik, Geschäftsführerin Puck Immobilien App Services: "Die mittlerweile über 75.000 Nutzer, aber auch die Zusammenarbeit mit den Hausverwaltungen zeigt, dass unser System bereits sehr gut funktioniert. Aber in einigen Punkten können wir noch nachschärfen, um die Usertauglichkeit weiter zu erhöhen." Damit die Usability besser wird ist viable mit an Board. In Österreich nutzen bereits Unternehmen wie IMV, Santner, Arwag, Buwog und Otto Friedrich die Leistungen der Lizenzmodelle. Damit kann man mit den Mieter:innen via digitalem Board ebenso schnell kommunizieren, wie ein systemoffenes Zuliefersystem anbieten oder - wenn eingebaut und gebucht - via digitalem Zugang Türen öffnen oder sehen wer davor steht. Und das nicht nur im Neubau, denn so Wawrik: "Smart Building ist mit Puck auch im Bestand möglich. Es ist ein Digitalisierungspaket mit ökologischem Fussabdruck." Für Unternehmen ist die App vor allem in Bezug auf ESG interessant. Daniel Jelitzka, Geschäftsführer JP Immobiliengruppe: "Die Digitalisierung ist für die Immobilienwirtschaft nicht mehr aufhaltbar. Die App spart allen Nerven, Zeit und Kosten. ESG ist dabei ein wichtiges Thema für Unternehmen. Hat man puck im Objekt, bekommt man Taxonomie-Innovationspunkte. Das hat einen wirtschaftlichen und ökologischen Wert. Denn sie erspart viele unnötigen Wege und fördert die lokale Vernetzung. Puck ist ein Paradebeispiel, das Ökologisierung und Digitalisierung zusammengehören." Jelitzka ist überzeugt, dass sich der Wert eine Immobilie künftig auch an ihrem Vernetzungsgrad bemessen und sich das auch im Verkehrswert niederschlagen wird. Der weiteren Entwicklungsphantasie sind damit keine Grenzen gesetzt. Denn die digitalen Leistungen sind nicht "nur" für Hausverwaltungen interessant, sondern auch für jede Assetklasse wie Büros oder Hotels. Deshalb wollen die neuen Partner in den nächsten drei Jahren, oder "wahrscheinlich früher" auch nach Deutschland expandieren.