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Immoflash

Ohne Proptech ist die heutige Immobilienwelt fast nicht mehr denkbar. Tools, Gadgets und Programme, die Immobilien im Fokus haben, beherrschen mittlerweile die Immobilienwirtschaft. Nur: Die Digitalisierung im genannten Bereich wirft auch jede Menge rechtlicher Fragen auf, wie ein Business Breakfast der Anwaltskanzlei Wolf Theiss vergangene Woche klar dargelegt hat. Dieser Diskussion stellten sich Julia Arlt, Gründerin der Austrian PropTech Initiative (apti), sowie die Wolf Theiss-Anwälte Kurt Retter, Datenschutzexperte, Roland Marko, IP/IT-Experte und Birgit Kraml, Immobilienexpertin unter der Moderation von Peter Oberlechner.

Ein paar Beispiele: Wie sieht es mit möglichen Regressforderungen aus, wenn man einen 3D-Rundgang grafisch aufbereitet bzw. nachbearbeitet, jemand kauft und in Wirklichkeit sieht das Objekt ganz anders aus? Müssen da die Mängel angegeben werden?

Oder wie wirkt sich das Phänomen airbnb steuerrechtlich aus - etwa in den Bereichen Gewerberecht oder Wohnungseigentumsgesetz? Muss man eine Ortstaxe als airbnb-Anbieter abliefern? Und wie sieht es aus mit Building Information Modelling (BIM), also der papierlosen Baustelle, wenn Behörden noch keine Onlineeingaben bereitstellen? Dass diese Fragen die Branche bewegte, ließ sich am Besucherandrang eindeutig ablesen. Der Veranstaltungsort war bis auf den letzten Platz voll.