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Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass im Insolvenzverfahren der Mariahilfer Straße 10-18 Immobilien am heutigen Tag, den 03.04.2024, die Berichtstagsatzung und die mit ihr verbundene Prüfungstagsatzung stattgefunden hat. Diese Projektgesellschaft ist besser bekannt unter "Lamarr".Im Zuge der Berichtstagsatzung hat der gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter Richter seine bisherigen Tätigkeiten ausgeführt. Nachdem es ihm gelungen ist, Sicherungsmaßnahmen auf der Baustelle zu organisieren, konnte der Verwertungsprozess hinsichtlich des Projektes „Lamarr“ bzw. der schuldnerischen Liegenschaft eingeleitet werden. Gemäß Informationen des Insolvenzverwalters besteht reges Interesse von potentiellen Käufern, auch aus dem Ausland (weltweit), und die weitere Entwicklung bleibt nunmehr abzuwarten. Ziel ist es, einen möglichst großen internationalen Bieterkreis in einem transparenten Verkaufsprozess anzusprechen. Der Verkauf soll im Rahmen eines Asset Deals abgewickelt werden. Zusätzlich hat der Insolvenzverwalter, um das auch hier am Markt bestehende Misstrauen gegenüber „Signa“ entgegenzuwirken, den international erfahrenen Immobilienexperten Bruno Ettenauer beigezogen. Dieser unterstützt den Insolvenzverwalter als Sachverständiger im Verkaufsprozess. Bislang wurden 73 Insolvenzforderungen von rd. 340 Millionen Euro angemeldet, wobei noch mit weiteren Anmeldungen gerechnet wird. Ein Teil dieser Verbindlichkeiten betreffen Schadenersatzforderungen in Folge der eingestellten Bautätigkeit. Der Insolvenzverwalter hat vorerst Verbindlichkeiten von rd. 174 Millionen Euro anerkannt, wobei die Prüfung der Forderungen noch nicht abgeschlossen ist. Der AKV geht daher davon aus, dass sich die anzuerkennenden Forderungen noch erhöhen werden. Das Ergebnis des internationalen Verwertungsprozesses bleibe abzuwarten, so der AKV.Aktuell sind rund 100 der Signa-Firmen insolvent.