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40 Prozent suchen länger als ein Jahr
Immobiliensuche gestaltet sich für viele schwierig
Über 40 Prozent der Befragten einer aktuellen Immobilienumfrage geben an, schon länger als ein Jahr nach der passenden Immobilie zu suchen. Nur weniger als ein Viertel der Befragten wird innerhalb eines Monats fündig. An der jüngsten Online-Umfrage initiiert von s Real & Wohnnet.at wurden 1.875 Personen österreichweit zu ihrer Wohnraumsuche befragt. 41 Prozent der Suchenden berichten von ausschließlich sehr guten bzw. guten Erfahrungen mit Makler:innen. Bei 44 Prozent sind die Erfahrungen durchwachsen. Jede:r siebte Befragte verweist auf schlechte Erfahrungen. Eine Hürde stellt für viele Suchende laut Wohnumfrage II bereits der Besichtigungstermin dar: 31 Prozent der Befragten hatten schon den Eindruck, man wolle ihnen keinen Termin anbieten. Jede:r Fünfte (21 Prozent) hat bei der Immobiliensuche schon den Eindruck von Benachteiligung gegenüber anderen Interessent:innen gehabt. Als Gründe für ihre Benachteiligung sehen die Suchenden vor allem Einkommensverhältnisse, Alter oder Status der Erwerbstätigkeit. Ältere und jüngere Personen fühlen sich häufiger aufgrund ihres Alters in der Immobiliensuche benachteiligt. Auch das niedrige Einkommen wird von Immobiliensuchenden häufig als Kriterium für Benachteiligung erlebt. Ganz anders stellt sich die Situation für Besserverdienende dar: Haushalte mit einem Einkommen über 5.000,- Euro im Monat nehmen keine Benachteiligung aufgrund der Einkommensverhältnisse wahr. Im Gegenteil: Besserverdienende haben den Eindruck, dass ihnen die Höhe des Haushaltseinkommens einen klaren Vorteil verschafft. Als Vorteil werden auch Bildungsabschlüsse und daraus resultierende Titel wahrgenommen. Erheblich und sichtlich als Barriere wirken sich Sprachkenntnisse aus: 41 Prozent derer, die an der englischsprachigen Befragung teilgenommen haben, hatten schon den Eindruck, man wolle ihnen keinen Besichtigungstermin anbieten, damit liegt der Anteil deutlich höher als im Schnitt aller Befragten. Jede fünfte Immobiliensuche (20 Prozent) betrifft einen Vierpersonenhaushalt oder größer. Über 80 Prozent sind der Meinung, dass es schwierig wird bzw. länger dauern wird, weil kaum passende Angebote vorhanden sind. Und unter den Gründen für Benachteiligung sehen die Suchenden von Vierpersonenhaushalten (oder größeren Haushalten) vorrangig ihre Haushaltsgröße, ihre Kinder und auch ihre Einkommensverhältnisse. Fairness und Transparenz im Fokus Die Entscheidung über die Wohnraumvergabe treffen in letzter Instanz die Eigentümer:innen. Auswahlkriterien sind dabei nicht immer fair und transparent. „Mehrpersonenhaushalte, Personen ohne aufrechtes Arbeitsverhältnis, Personen mit Bedarf an Barrierefreiheit, Personen, die nicht fließend Deutsch sprechen und weitere Gruppen haben es schwerer.
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AutorLeon Protz
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