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Airbnb stürzt ab

Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal
und das sind die Schlagzeilen des Tages:

Airbnb stürzt ab
Preistrend in Deutschland schlägt um – in Österreich noch nicht
Rechtsanwalt stolpert über Bootshaus-Causa

Und jetzt die Meldungen im Detail:

Airbnb stürzt ab
In Italien gerät das Geschäft mit Ferienwohnungen und Kurzzeitmieten zunehmend unter Druck. Neue Auflagen gegen Massentourismus, strengere Identitätskontrollen der Gäste und höhere Steuern machen Kurzzeitvermietungen weniger lukrativ. Viele Eigentümer in Städten wie Rom kehren deshalb zur langfristigen Vermietung zurück – Experten rechnen mit Mietrückgängen von bis zu 20 Prozent in Randlagen.

In Österreich ist der Boom von Airbnb & Co zwar noch intakt, doch auch hier wächst der politische Druck. Vor allem Wien und touristische Hotspots verschärfen nach und nach die Regeln für Kurzzeitvermietungen. Ein flächendeckender Rückzug wie in Italien zeichnet sich derzeit aber noch nicht ab.

Preistrend in Deutschland schlägt um – in Österreich noch nicht
In Deutschland flacht der Preisanstieg bei Wohnimmobilien weiter ab. Nach neuen Zahlen des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel sind Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2025 im Schnitt um 0,3 Prozent günstiger geworden als im Quartal davor, Einfamilienhäuser wurden um 0,8 Prozent teurer. Insgesamt steigen die Preise auch nur noch sehr moderat, inflationsbereinigt gehen sie in wichtigen Segmenten bereits leicht zurück.

In Österreich zeigt sich ein anderes Bild: Nach der Korrektur der Jahre 2023 und 2024 stabilisieren sich die Wohnimmobilienpreise wieder und ziehen in vielen Regionen, vor allem in Wien und den größeren Städten, bereits leicht an. Grund ist vor allem die starke Unsicherheit des Baubeginns, des verknappten Angebots und der Preise. Während sich Deutschland ebenfalls eher in einer Phase real stagnierender oder leicht sinkender Preise befindet, steuert Österreich auf einen neuen, aber deutlich moderateren Aufwärtstrend zu.

Rechtsanwalt stolpert über Bootshaus-Causa
In Oberösterreich zieht ein aufsehenerregender Immobiliendeal am Traunsee weitere Konsequenzen nach sich. Einer der in der sogenannten Bootshaus-Causa verurteilten Anwälte hatte seine Berufsberechtigung als Rechtsanwalt vorerst zurückgelegt. Nach Angaben seiner Kanzlei bleibt er dort zwar weiter tätig, allerdings nicht mehr in der Funktion als Rechtsanwalt.

Hintergrund ist ein vom Obersten Gerichtshof bestätigter Schuldspruch wegen schweren Betrugs gegen eine Immobilienmaklerin, zwei Grundstücksentwickler und zwei Anwälte. Sie sollen eine betagte Frau dazu gebracht haben, ihr Grundstück am Traunsee deutlich unter Wert zu verkaufen. Die Angeklagten wurden zu teilbedingten Haftstrafen zwischen 18 und 36 Monaten verurteilt, die Strafhöhen sind noch nicht rechtskräftig. Eine zweite ebenfalls verurteilte Anwältin ist bereits seit Längerem nicht mehr im Beruf tätig.

Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 11. Februar 2026 - zuletzt bearbeitet am 11. Februar 2026


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AutorLaura Fürst
Tags
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Airbnb
Österreich

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