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Alte Hallen, neue Chancen
Neustart für die Werft Korneuburg
Nach drei Jahren Stillstand soll das ehemalige Werftareal in Korneuburg eine neue Perspektive bekommen. Der Gemeinderat hat den Linzer Unternehmer Chris Müller mit der Entwicklung einer neuen Vision beauftragt. Müller, der bereits die Transformation der Tabakfabrik Linz mitgestaltet hat, setzt auf eine Verbindung von Kultur und Industrie.
Die bisherigen Pläne der insolventen Signa-Gruppe werden damit nicht weiterverfolgt. Bürgermeister Christian Gepp spricht sich für eine deutlich kleinere Dimensionierung aus, will aber weiterhin Wohnraum auf dem Gelände ermöglichen.
Zeitdruck entsteht durch den bevorstehenden Verkauf von Teilen des Areals im Insolvenzverfahren. Die Stadt besitzt knapp die Hälfte der Flächen, verfügt derzeit jedoch nicht über die Mittel, um die übrigen Grundstücke zu erwerben.
SPÖ und Grüne kritisieren das Vorgehen und fordern, die Flächen für die öffentliche Hand zu sichern, bevor private Investoren zum Zug kommen.
ÖBB machen historische Inventarhalle zum Bürostandort
Auch in Wien erhält ein ehemaliger Industriestandort eine neue Nutzung. Die ÖBB sanieren die historische Inventarhalle in Favoriten und bauen sie bis März 2028 zu einem Bürostandort um. In dem Backsteingebäude aus dem Jahr 1860 wurden einst Lokomotiven und Waggons gefertigt.
Künftig stehen dort rund 3.300 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Die Mietersuche läuft bereits. Für die nachhaltige Planung hat das Projekt ein ÖGNI-Vorzertifikat in Gold erhalten.
Die Inventarhalle ist Teil des Stadtquartiers „Neues Landgut“. Auf dem ehemaligen Bahnareal entwickeln die Stadt Wien und die ÖBB ein Quartier mit rund 1.500 Wohnungen, Bildungseinrichtungen und großzügigen Grünflächen. Die Umnutzung verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit neuen Arbeitsplätzen und Wohnraum.
Nach drei Jahren Stillstand soll das ehemalige Werftareal in Korneuburg eine neue Perspektive bekommen. Der Gemeinderat hat den Linzer Unternehmer Chris Müller mit der Entwicklung einer neuen Vision beauftragt. Müller, der bereits die Transformation der Tabakfabrik Linz mitgestaltet hat, setzt auf eine Verbindung von Kultur und Industrie.
Die bisherigen Pläne der insolventen Signa-Gruppe werden damit nicht weiterverfolgt. Bürgermeister Christian Gepp spricht sich für eine deutlich kleinere Dimensionierung aus, will aber weiterhin Wohnraum auf dem Gelände ermöglichen.
Zeitdruck entsteht durch den bevorstehenden Verkauf von Teilen des Areals im Insolvenzverfahren. Die Stadt besitzt knapp die Hälfte der Flächen, verfügt derzeit jedoch nicht über die Mittel, um die übrigen Grundstücke zu erwerben.
SPÖ und Grüne kritisieren das Vorgehen und fordern, die Flächen für die öffentliche Hand zu sichern, bevor private Investoren zum Zug kommen.
ÖBB machen historische Inventarhalle zum Bürostandort
Auch in Wien erhält ein ehemaliger Industriestandort eine neue Nutzung. Die ÖBB sanieren die historische Inventarhalle in Favoriten und bauen sie bis März 2028 zu einem Bürostandort um. In dem Backsteingebäude aus dem Jahr 1860 wurden einst Lokomotiven und Waggons gefertigt.
Künftig stehen dort rund 3.300 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Die Mietersuche läuft bereits. Für die nachhaltige Planung hat das Projekt ein ÖGNI-Vorzertifikat in Gold erhalten.
Die Inventarhalle ist Teil des Stadtquartiers „Neues Landgut“. Auf dem ehemaligen Bahnareal entwickeln die Stadt Wien und die ÖBB ein Quartier mit rund 1.500 Wohnungen, Bildungseinrichtungen und großzügigen Grünflächen. Die Umnutzung verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit neuen Arbeitsplätzen und Wohnraum.
SG
AutorSarah Graumann
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