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Anzahl der Hotels kaum rückläufig

Ferienhotellerie fangt Rückgang in den Städten ab

Die Corona-Pandemie hat nur wenig Auswirkung auf die Anzahl der Beherbergungsbetriebe. Da zeigt eine Analyse von mrp hotels, die im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurde. Demnach ist das gewerbliche Ferienwohnungssegment sogar gewachsen. Relativ stark zurückgegangen sind hingegen die Anzahl privat angebotener Ferienwohnungen. Insbesondere in Wien (- 56 Prozent) war der Rückgang deutlich, wie Martin Schaffer, Partner bei mrp hotels erklärt. Die Hotelbetriebe überlebten die Krise vor allem aufgrund von Förderungen, Garantien, Kurzarbeit und der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. "Diejenige, die schließen mussten, wäre es ohne Corona wahrscheinlich trotzdem so ergangenen", so Schaffer, der die langfristige Rückführung der Darlehen als größte Hürde für die Hotelbetriebe in den nächsten Jahren sieht. In Wien betraf der Rückgang (- 18 Prozent im Vergleich zu 2019) vor allem kleinere Häuser. Grundsätzlich ist bei den Auswirkungen der Krise ein Ost-West-Gefälle zu beobachten. Die westlichen Bundesländer haben insbesondere durch den Lockdown in den Wintermonaten gelitten. Die südlichen und östlichen Bundesländer konnten hingegen durch das gestiegene Interesse an Sommerreisen teils sogar an Übernachtungen zulegen. Besonders hart getroffen hat die Pandemie die Städtehotellerie. Laut Schaffer liegen die Gründe dafür vor allem an dem größeren Anteil an ausländischen Übernachtungen, insbesondere in Wien (80 Prozent). So fehle es an Kongressreisenden und Gästen aus interkontinentalen Märkten. Schaffer hofft, dass im Sommer oder Herbst wieder Kongresse möglich sind. Die Rückgänge der Städtehotellerie werden aber, so Schaffer, von der Ferienhotellerie, die insbesondere von dem boomenden Inlandstourismus profitiert, abgefangen. Der Hotelexperte sieht auch ein Licht am Ende des Tunnels: "2020 war ein kurzer und heftiger Einbruch. Aber der globale Tourismus ist seit 2001 jedes Jahr um 4 Prozent gestiegen. Die Wachstumszahlen werden sicher zurückkommen, denn Reisen ist ein Grundbedürfnis für immer mehr Menschen geworden."
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 27. Januar 2022 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


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AutorStefan Posch
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