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Bau begrüßt KIM-Aus
Aber weitere Schritte seien notwendig
Führende Vertreter:innen der österreichischen Bauwirtschaft und Baustoffindustrie begrüßen das Ende der KIM-Verordnung. Das Umdenken sei erfreulich, komme aber sehr spät, so die Initiative "Mehr Zuhaus‘ in Österreich" angesichts des andauernden Tiefstands beim Wohnbau. Um drohende Wohnraumnot und steigende Arbeitslosigkeit im Bausektor zu verhindern, sind laut den Branchenvertreter:innen weitere Schritte notwendig, wie eine Aufstockung der Wohnbauförderung bei wiedereingeführter Zweckwidmung und vereinfachte Flächenwidmungen.
Dazu sagt Torsten Kreft, Geschäftsleiter von hagebau Österreich, im Namen der Initiative: „Das Ende der KIM-Verordnung kommt spät, ist aber dennoch ein wichtiger Impuls, den wir ausdrücklich begrüßen. Denn die restriktiven Kreditvergaberichtlinien waren ein Mitgrund für den dramatischen Rückgang im Wohnbau. Doch das kann nur der erste Schritt gewesen sein, die Politik muss ihren zahlreichen Ankündigungen endlich wirksame Taten folgen lassen. Denn wir brauchen jetzt sofort mehr Neubau, um Wohnraumnot und weiteren Arbeitsplatzverlust in der Bauwirtschaft zu verhindern.“
Das Angebot neuer Wohnungen ist laut Statistik Austria weiterhin rückläufig, und das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) verzeichnete im November fünf Prozent mehr Arbeitslose im Bausektor verglichen mit dem Vorjahr - eine Branche mit 350.000 Beschäftigten. Daher braucht es laut den Branchenvertreter:innen weitere entschlossene Schritte für mehr Wohnbau, wie eine Aufstockung der Wohnbauförderung und die Wiedereinführung der Zweckwidmung, damit die Mittel ausschließlich für neuen Wohnraum eingesetzt werden. Auch eine moderne Bauordnung mit rascheren Flächenwidmungen und leichterer Aufstockung bestehender Gebäude sowie steuerliche Entlastungen für Wohnraum-Investitionen würden den Neubau ankurbeln.
„Das Ende der KIM-Verordnung stimmt uns zuversichtlich, doch die nächsten Schritte müssen rasch folgen. Die nächste Bundesregierung muss den Wohnbau ab Tag eins ihrer Amtszeit angehen, wir haben schon zu viel Zeit verloren. Schaffen wir jetzt keine Trendumkehr, droht eine massive Wohnraumnot bei steigender Arbeitslosigkeit - 2025 und darüber hinaus", so Kreft abschließend.
Dazu sagt Torsten Kreft, Geschäftsleiter von hagebau Österreich, im Namen der Initiative: „Das Ende der KIM-Verordnung kommt spät, ist aber dennoch ein wichtiger Impuls, den wir ausdrücklich begrüßen. Denn die restriktiven Kreditvergaberichtlinien waren ein Mitgrund für den dramatischen Rückgang im Wohnbau. Doch das kann nur der erste Schritt gewesen sein, die Politik muss ihren zahlreichen Ankündigungen endlich wirksame Taten folgen lassen. Denn wir brauchen jetzt sofort mehr Neubau, um Wohnraumnot und weiteren Arbeitsplatzverlust in der Bauwirtschaft zu verhindern.“
Das Angebot neuer Wohnungen ist laut Statistik Austria weiterhin rückläufig, und das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) verzeichnete im November fünf Prozent mehr Arbeitslose im Bausektor verglichen mit dem Vorjahr - eine Branche mit 350.000 Beschäftigten. Daher braucht es laut den Branchenvertreter:innen weitere entschlossene Schritte für mehr Wohnbau, wie eine Aufstockung der Wohnbauförderung und die Wiedereinführung der Zweckwidmung, damit die Mittel ausschließlich für neuen Wohnraum eingesetzt werden. Auch eine moderne Bauordnung mit rascheren Flächenwidmungen und leichterer Aufstockung bestehender Gebäude sowie steuerliche Entlastungen für Wohnraum-Investitionen würden den Neubau ankurbeln.
„Das Ende der KIM-Verordnung stimmt uns zuversichtlich, doch die nächsten Schritte müssen rasch folgen. Die nächste Bundesregierung muss den Wohnbau ab Tag eins ihrer Amtszeit angehen, wir haben schon zu viel Zeit verloren. Schaffen wir jetzt keine Trendumkehr, droht eine massive Wohnraumnot bei steigender Arbeitslosigkeit - 2025 und darüber hinaus", so Kreft abschließend.
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AutorStefan Posch
Tags
KIM-Verordnung
wohnbau
Bauwirtschaft
Torsten Kreft
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