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Berliner Büroflächen gut gefüllt
Stabiler Flächenumsatz, minimaler Leerstand
Mit einem Flächenumsatz von 176.000 m² erzielt der Berliner Büromarkt sogar einen etwas überdurchschnittlichen Jahresauftakt, der 7 Prozent über dem 10-Jahresschnitt liegt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
Der Leerstand befindet sich nach wie vor auf einem außerordentlich niedrigen Niveau. Insgesamt liegt die Leerstandsquote bei rund 1,5 Prozent und damit bereits seit mehreren Quartalen deutlich unterhalb der Fluktuationsreserve. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Tempo des Leerstandsabbaus zunehmend verlangsamt: Gegenüber dem Vorquartal ist lediglich ein Rückgang von gut 1 Prozent auf nun 300.000 m² zu verzeichnen. Rund 85.000 m² bzw. 28 Prozent verfügen über die primär nachgefragte moderne Ausstattungsqualität. Hiervon entfallen lediglich rund 5.000 m² auf Erstbezugsflächen. Dies zeigt, dass der Großteil der fertigstellten Büroobjekte bereits voll vermietet ist.
Mit rund 1,38 Millionen m² haben die Flächen im Bau im Jahresvergleich deutlich angezogen (+36 Prozent). Etwas mehr als die Hälfte hiervon (764.000 m²) ist für Nutzer noch verfügbar. Lediglich für gut 90.000 m² ist die Fertigstellung für dieses Jahr terminiert, der Großteil wird erst ab 2021 dem Markt zugeführt werden. Das verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) ist primär aufgrund der Ausweitung der verfügbaren Flächen im Bau im Jahresvergleich auf 1,06 Millionen m² (+33 Prozent) gestiegen. Die Mietentwicklung im ersten Quartal wurde in weiten Teilen noch nicht durch die Corona-Krise beeinflusst, da viele, vor allem größere Verträge, bereits länger verhandelt wurden und kurz vor Abschluss standen. Die Spitzenmiete liegt demzufolge wie zum Jahreswechsel bei 40 Euro/m². Die Durchschnittsmiete ist im 12-Monatsvergleich um 7 Prozent auf 27,50 Euro/m² geklettert. Damit liegt sie im ersten Quartal sogar noch etwas höher als Ende 2019 (+4 Prozent).
„Da weite Teile der Wirtschaft zumindest temporär unter den Auswirkungen der Corona-Krise leiden, dürften Mietgesuche und Investitionen teilweise verschoben werden. Vor diesem Hintergrund ist mit einem deutlich niedrigeren Flächenumsatz zu rechnen als 2019. Wie hoch die Veränderung ausfallen wird, ist zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht seriös vorherzusagen. Gleiches gilt für die Mietentwicklung, auch wenn hier aufgrund des im langjährigen Vergleichs sehr geringen Angebots deutliche Rückgänge eher unwahrscheinlich sind“, so Jan Dohrwardt von BNP Paribas Real Estate.
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AutorGerhard Rodler
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