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Betonbranche fordert Aktivierung
Thermische Bauteilaktivierung soll Standard im Neubau werden
Nach extremen Temperaturrekorden im Sommer 2026 rückt die nachhaltige und stromsparende Kühlung von Wohn- und Zweckbauten in den Mittelpunkt der Immobilienwirtschaft. Vor dem Hintergrund steigenden Kühlbedarfs fordert die heimische Zement- und Betonbranche, die thermische Bauteilaktivierung flächendeckend als Standard bei Neubauten zu verankern.
Bei diesem System zirkuliert temperiertes Wasser durch in Betondecken oder -böden verlegte Rohre. Die hohe Speichermasse des Betons gibt Wärme oder Kälte zeitversetzt ab. In Kombination mit Geothermie, PV-Anlagen oder Grundwassernutzung lassen sich Gebäude dadurch ohne klassische Klimaanlagen, lautlos und fossiltreibstofffrei temperieren.
„Nur der Baustoff Beton eignet sich mit seiner Speichermasse, Gebäude ganzjährig angenehm zu temperieren. Die Bauteilaktivierung sollte Standard bei allen Wohnbauten, Schulen, Kindergärten und Pflegeheimen in Österreich werden“, betont Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich.
Erfolgreiche Praxisbeispiele wie das Quartier „Campo Breitenlee“, die „Wientalterrassen“ oder der Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt in Wien belegen die Effizienz im großvolumigen Bau. Beton Dialog Österreich fordert Planende und Bauträger auf, die Technologie von Beginn an mitzudenken. Bundesländer wie Salzburg berücksichtigen das System bereits in ihren Wohnbauförderungen.
Bei diesem System zirkuliert temperiertes Wasser durch in Betondecken oder -böden verlegte Rohre. Die hohe Speichermasse des Betons gibt Wärme oder Kälte zeitversetzt ab. In Kombination mit Geothermie, PV-Anlagen oder Grundwassernutzung lassen sich Gebäude dadurch ohne klassische Klimaanlagen, lautlos und fossiltreibstofffrei temperieren.
„Nur der Baustoff Beton eignet sich mit seiner Speichermasse, Gebäude ganzjährig angenehm zu temperieren. Die Bauteilaktivierung sollte Standard bei allen Wohnbauten, Schulen, Kindergärten und Pflegeheimen in Österreich werden“, betont Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich.
Erfolgreiche Praxisbeispiele wie das Quartier „Campo Breitenlee“, die „Wientalterrassen“ oder der Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt in Wien belegen die Effizienz im großvolumigen Bau. Beton Dialog Österreich fordert Planende und Bauträger auf, die Technologie von Beginn an mitzudenken. Bundesländer wie Salzburg berücksichtigen das System bereits in ihren Wohnbauförderungen.
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AutorLaura Fürst
Tags
Beton Dialog Österreich
Neubau
Anton Glasmaier
Gebäudekühlung
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