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Chinas Immobranche taumelt

Aber Staat springt zunehmend helfend ein

Chinas Immobilienkrise verstärkt den wirtschaftlichen Druck im Land: Die Konjunkturdaten werden zunehmend schwächer, die Regierung in Peking steht unter Zugzwang. Anders als in Europa im Allgemeinen und in Österreich im Besonderen greift in China der Staat aktiv helfend ein, um die Immobilienbranche zu stabilisieren.

Neue Konjunkturdaten aus China zeigen eine spürbare Abkühlung der Wirtschaft und erhöhen den Druck auf die Regierung in Peking. Die Industrieproduktion stieg im August nur noch um 5,2 Prozent im Jahresvergleich – der niedrigste Wert seit einem Jahr und deutlich unter den Erwartungen von Analysten. Auch der Konsum schwächelt: Die Einzelhandelsumsätze legten lediglich um 3,4 Prozent zu und erreichten damit ein Neunmonatstief.

Besonders schwer wiegt die anhaltende Krise am Immobilienmarkt. Laut den jüngsten Angaben des Nationalen Statistikbüros sanken die Preise für neue Eigenheime im August um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen damit 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Zurückhaltung der Haushalte beim Konsum wirkt sich zusätzlich auf den Arbeitsmarkt aus, die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 5,3 Prozent.

Neben der Immobilienkrise belasten auch äußere Faktoren die Konjunktur – darunter die Handelspolitik der USA, extreme Wetterereignisse und aggressive Preissenkungen der Unternehmen. Die Anlageinvestitionen legten in den ersten acht Monaten des Jahres lediglich um 0,5 Prozent zu, erwartet war ein Anstieg von 1,4 Prozent.

Trotz des schwächeren Umfelds hält die chinesische Führung am Wachstumsziel von rund fünf Prozent für 2025 fest. Experten sehen jedoch zusätzliche fiskal- und geldpolitische Maßnahmen als notwendig an, um dieses Ziel zu erreichen.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 15. September 2025 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


GR
AutorGerhard Rodler
Tags
Immobilienkrise
regierung
China
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Europa

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