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Colindo Immobilien meldet Insolvenz an
22,8 Millionen Euro an Verbindlichkeiten
Jetzt hat es mit Colindo Immobilien einen größeren Player am Wiener Zinshausmarkt erwischt. Das Handelsgericht Wien hat über das Vermögen der Colindo Immobilien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.
Das Unternehmen ist auf den Ankauf von Zinshäusern bzw. Zinshausprojekten, die dann saniert und weiterverkauft werden, spezialisiert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung von Neubauprojekten. Die Gesellschaft ist laut KSV 1860 unmittelbar und mittelbar an 12 in- und ausländischen Gesellschaften beteiligt. Die Passiva würden sich auf 22,8 Millionen Euro belaufen. Von der Insolvenz betroffen sind 54 Gläubiger:innen. Es ist die größte Pleite am Wiener Zinshausmarkt seit dem Konkurs der CPI Immobilien.
Als Insolvenzursachen werden vom Unternehmen die steigenden Zinsen, die zu deutlich höheren Finanzierungskosten und der Rückgang der erzielbaren Verkaufserlöse genannt. Obwohl man das Gesamtobligo bereits vor der Immobilienkrise um 160 Millionen Euro durch Immobilienverkäufe reduzieren konnte, sei es nicht mehr möglich gewesen, das restliche Immobilienportfolio zu angemessenen Preisen zu veräußern, sodass schließlich ein Insolvenzverfahren beantragt werden musste.
Das Unternehmen bietet den Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme an. Dabei handelt es sich um die gesetzliche Mindestquote für diese Verfahrensart.
Das Unternehmen ist auf den Ankauf von Zinshäusern bzw. Zinshausprojekten, die dann saniert und weiterverkauft werden, spezialisiert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung von Neubauprojekten. Die Gesellschaft ist laut KSV 1860 unmittelbar und mittelbar an 12 in- und ausländischen Gesellschaften beteiligt. Die Passiva würden sich auf 22,8 Millionen Euro belaufen. Von der Insolvenz betroffen sind 54 Gläubiger:innen. Es ist die größte Pleite am Wiener Zinshausmarkt seit dem Konkurs der CPI Immobilien.
Als Insolvenzursachen werden vom Unternehmen die steigenden Zinsen, die zu deutlich höheren Finanzierungskosten und der Rückgang der erzielbaren Verkaufserlöse genannt. Obwohl man das Gesamtobligo bereits vor der Immobilienkrise um 160 Millionen Euro durch Immobilienverkäufe reduzieren konnte, sei es nicht mehr möglich gewesen, das restliche Immobilienportfolio zu angemessenen Preisen zu veräußern, sodass schließlich ein Insolvenzverfahren beantragt werden musste.
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AutorStefan Posch
Tags
colindo immobilien
Inolvenz
Wien
Insolvenz
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