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Anzahl der Insolvenzen weiterhin hoch
Bauwirtschaft bleibt Sorgenkind der Nation
Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Österreich verharrt auch im ersten Halbjahr 2026 auf einem historisch hohen Niveau. Wie der Gläubigerschutzverband Creditreform mitteilt, gab es in den ersten sechs Monaten 3.443 Fälle – ein leichtes Minus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Pro Werktag meldeten somit durchschnittlich 29 Betriebe Insolvenz an. Von einer nachhaltigen Entspannung könne keine Rede sein, da hohe Personal- und Energiekosten sowie eine schwache Nachfrage die Unternehmen weiter belasten.
Die Bauwirtschaft stellt sich dabei erneut als Sorgenkind der heimischen Konjunktur heraus. Mit 458 Insolvenzverfahren verzeichnete der Bausektor nach dem Handel und den unternehmensbezogenen Dienstleistungen die meisten Fälle. Die Insolvenzquote liegt hier bei 19 Verfahren je 1.000 Unternehmen und zählt damit zu den höchsten Werten aller Branchen. Nach Bundesländern bleibt Wien mit 1.313 Insolvenzen und einer Quote von 15,9 absolut führend. Starke Zuwächse gab es in Vorarlberg (+37,5 %) und Kärnten (+13,3 %), während Tirol (-39,9 %) einen deutlichen Rückgang verzeichnete.
„Die Zahl der Insolvenzen sinkt zwar leicht, bewegt sich aber weiterhin auf einem Niveau, das deutlich über dem langjährigen Durchschnitt der Vor-Pandemiejahre liegt. Von einer Insolvenzwelle kann man heute nicht mehr sprechen – wohl aber von einem dauerhaft erhöhten Insolvenzgeschehen“, erklärt Gerhard M. Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform Österreich. Für das zweite Halbjahr 2026 rechnet der Verband mit einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau.
Die Bauwirtschaft stellt sich dabei erneut als Sorgenkind der heimischen Konjunktur heraus. Mit 458 Insolvenzverfahren verzeichnete der Bausektor nach dem Handel und den unternehmensbezogenen Dienstleistungen die meisten Fälle. Die Insolvenzquote liegt hier bei 19 Verfahren je 1.000 Unternehmen und zählt damit zu den höchsten Werten aller Branchen. Nach Bundesländern bleibt Wien mit 1.313 Insolvenzen und einer Quote von 15,9 absolut führend. Starke Zuwächse gab es in Vorarlberg (+37,5 %) und Kärnten (+13,3 %), während Tirol (-39,9 %) einen deutlichen Rückgang verzeichnete.
„Die Zahl der Insolvenzen sinkt zwar leicht, bewegt sich aber weiterhin auf einem Niveau, das deutlich über dem langjährigen Durchschnitt der Vor-Pandemiejahre liegt. Von einer Insolvenzwelle kann man heute nicht mehr sprechen – wohl aber von einem dauerhaft erhöhten Insolvenzgeschehen“, erklärt Gerhard M. Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform Österreich. Für das zweite Halbjahr 2026 rechnet der Verband mit einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau.
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AutorLaura Fürst
Tags
Creditreform
Österreich
Insolvenzen
Bauwirtschaft
Insolvenzstatistik
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