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Europa: 1,5 Billionen Immo-Abwertungen
ESG erfordert weltweit 24 Billionen an Abwertung
Die Immobilienwirtschaft sieht sich aufgrund Regulatorik und Nachhaltigkeitsvorgaben mit einem Immobilienabwertungsbedarf von 24,2 Billionen Euro (und das ist kein Übersetzungsfehler, sondern tatsächlich Billionen) weltweit konfrontiert. Und selbst in Europa, wo man hier schon weiter ist, sind es immer noch 1,5 Billionen Dollar Abwertungen, die durch durch neue Standards und regulatorische Anforderungen drohen.
Mit rund 37 Prozent Anteil an den energiebedingten CO₂-Emissionen ist der Sektor ein zentraler Hebel für die Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele.
Ein aktueller Bericht des Urban Land Institute (ULI), entstanden im Rahmen der Programme „C Change“ und „Net Zero Imperative“, liefert konkrete Handlungsansätze. In einem Advisory Panel in Berlin analysierten internationale Experten zwei exemplarische Stadtteile – die Buckower Höfe in Neukölln und den Kurfürstendamm – und formulierten sieben übertragbare Empfehlungen für nachhaltige Quartiersentwicklung und Klimaanpassung.
Im Fokus stehen die Reduktion physischer und regulatorischer Risiken, insbesondere bei Bestandsgebäuden. Die Gefahr der „Stranded Assets“ – also nicht mehr marktfähiger Immobilien – betrifft vor allem älteren, günstigen Wohnraum. Hier fehlt oft die wirtschaftliche Grundlage für notwendige Investitionen in Energieeffizienz, da die Renditen auf Eigentümerseite verbleiben, der gesellschaftliche Nutzen aber geteilt wird.
Mit rund 37 Prozent Anteil an den energiebedingten CO₂-Emissionen ist der Sektor ein zentraler Hebel für die Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele.
Ein aktueller Bericht des Urban Land Institute (ULI), entstanden im Rahmen der Programme „C Change“ und „Net Zero Imperative“, liefert konkrete Handlungsansätze. In einem Advisory Panel in Berlin analysierten internationale Experten zwei exemplarische Stadtteile – die Buckower Höfe in Neukölln und den Kurfürstendamm – und formulierten sieben übertragbare Empfehlungen für nachhaltige Quartiersentwicklung und Klimaanpassung.
Im Fokus stehen die Reduktion physischer und regulatorischer Risiken, insbesondere bei Bestandsgebäuden. Die Gefahr der „Stranded Assets“ – also nicht mehr marktfähiger Immobilien – betrifft vor allem älteren, günstigen Wohnraum. Hier fehlt oft die wirtschaftliche Grundlage für notwendige Investitionen in Energieeffizienz, da die Renditen auf Eigentümerseite verbleiben, der gesellschaftliche Nutzen aber geteilt wird.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Dekarbonisierung
Immobilienbranche
Immobilienwirtschaft
Europa
weltweit
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