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Expo Real startet vorsichtig optimistisch
Stabilisierung, ESG-Druck und neue Marktsegmentierung
Die heute, Montag, morgen gestartete Expo Real in München startet vorsichtig optimistisch: Nach starkem Jahresauftakt folgen abwartende zweite Quartale – Nachfrage nach nachhaltigen Core-Objekten wächst, Randlagen und Sekundärimmobilien verlieren.
Der europäische Markt für Gewerbeimmobilien zeigt sich hier in München 2025 jedenfalls zweigeteilt: Einerseits beleben solide Nachfrageimpulse aus dem Dienstleistungssektor sowie institutionelles Interesse an Gesundheitsimmobilien den Markt. Andererseits bleibt das Umfeld von makroökonomischer Unsicherheit, steigenden ESG-Anforderungen und einem deutlich schwächeren zweiten Quartal geprägt. Die Kluft zwischen Core-Assets in Toplagen und weniger nachhaltigen Sekundärimmobilien vergrößert sich – mit erheblichen Folgen für Investitionsstrategien, Wertentwicklungen und Leerstandstrends.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2025 europaweit 77,8 Milliarden Euro in gewerbliche Immobilien investiert, davon 37,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal – ein Rückgang gegenüber dem dynamischen ersten Quartal. Besonders gefragt bleiben Gesundheitsimmobilien (3,7 Milliarden Euro), wenngleich das Angebot knapp bleibt. Einzelhandelsimmobilien zeigen stabile Performance, während sich die Erholung im Bürosektor verzögert – mit Ausnahme einiger Märkte wie London oder Frankfurt.
Bemerkenswert ist der wachsende Einfluss regulatorischer und nachhaltigkeitsbezogener Anforderungen: Immer mehr Verkäufe sind auf ESG-bedingte Portfolioanpassungen oder Refinanzierungsbedarf zurückzuführen. Diese Effekte sorgen für Liquidität – doch die Zahl klassischer freiwilliger Transaktionen bleibt gering. Gleichzeitig werden großvolumige Abschlüsse durch wieder attraktivere Finanzierungsbedingungen erleichtert.
Die Renditen für erstklassige Büroimmobilien in europäischen Metropolen blieben weitgehend stabil, mit Werten zwischen 4,00 % und 5,25 %. In regionalen Märkten liegen sie deutlich höher (bis 6,50 %). Die Spanne verdeutlicht die zunehmende Differenzierung je nach Standort, Qualität und ESG-Kompatibilität.
Am Bürovermietungsmarkt stieg die Nachfrage im ersten Halbjahr um 6 % gegenüber dem Vorjahr, getragen von wachsendem Personalbestand im Dienstleistungsbereich und einer Rückkehr ins Büro. Doch auch hier zeigen sich klare Unterschiede: London verzeichnete ein Plus von 31 %, Frankfurt +12 %, während Paris um 12 % zurückging. Besonders Randlagen mit guter Infrastruktur und niedrigeren Mieten profitieren vom Trend zur Flächenoptimierung.
Der Leerstand steigt in vielen Städten weiter – insbesondere außerhalb der Zentren. Nur in vier Metropolen (London, Mailand, Madrid, Den Haag) gingen die Quoten zuletzt zurück. Langfristig reagieren viele Städte mit Umnutzungsstrategien: Büro-zu-Wohnungs-Umbauten und Neubauverzicht sollen Überangebote eindämmen und die Strukturresilienz stärken.
Der europäische Markt für Gewerbeimmobilien zeigt sich hier in München 2025 jedenfalls zweigeteilt: Einerseits beleben solide Nachfrageimpulse aus dem Dienstleistungssektor sowie institutionelles Interesse an Gesundheitsimmobilien den Markt. Andererseits bleibt das Umfeld von makroökonomischer Unsicherheit, steigenden ESG-Anforderungen und einem deutlich schwächeren zweiten Quartal geprägt. Die Kluft zwischen Core-Assets in Toplagen und weniger nachhaltigen Sekundärimmobilien vergrößert sich – mit erheblichen Folgen für Investitionsstrategien, Wertentwicklungen und Leerstandstrends.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2025 europaweit 77,8 Milliarden Euro in gewerbliche Immobilien investiert, davon 37,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal – ein Rückgang gegenüber dem dynamischen ersten Quartal. Besonders gefragt bleiben Gesundheitsimmobilien (3,7 Milliarden Euro), wenngleich das Angebot knapp bleibt. Einzelhandelsimmobilien zeigen stabile Performance, während sich die Erholung im Bürosektor verzögert – mit Ausnahme einiger Märkte wie London oder Frankfurt.
Bemerkenswert ist der wachsende Einfluss regulatorischer und nachhaltigkeitsbezogener Anforderungen: Immer mehr Verkäufe sind auf ESG-bedingte Portfolioanpassungen oder Refinanzierungsbedarf zurückzuführen. Diese Effekte sorgen für Liquidität – doch die Zahl klassischer freiwilliger Transaktionen bleibt gering. Gleichzeitig werden großvolumige Abschlüsse durch wieder attraktivere Finanzierungsbedingungen erleichtert.
Die Renditen für erstklassige Büroimmobilien in europäischen Metropolen blieben weitgehend stabil, mit Werten zwischen 4,00 % und 5,25 %. In regionalen Märkten liegen sie deutlich höher (bis 6,50 %). Die Spanne verdeutlicht die zunehmende Differenzierung je nach Standort, Qualität und ESG-Kompatibilität.
Am Bürovermietungsmarkt stieg die Nachfrage im ersten Halbjahr um 6 % gegenüber dem Vorjahr, getragen von wachsendem Personalbestand im Dienstleistungsbereich und einer Rückkehr ins Büro. Doch auch hier zeigen sich klare Unterschiede: London verzeichnete ein Plus von 31 %, Frankfurt +12 %, während Paris um 12 % zurückging. Besonders Randlagen mit guter Infrastruktur und niedrigeren Mieten profitieren vom Trend zur Flächenoptimierung.
Der Leerstand steigt in vielen Städten weiter – insbesondere außerhalb der Zentren. Nur in vier Metropolen (London, Mailand, Madrid, Den Haag) gingen die Quoten zuletzt zurück. Langfristig reagieren viele Städte mit Umnutzungsstrategien: Büro-zu-Wohnungs-Umbauten und Neubauverzicht sollen Überangebote eindämmen und die Strukturresilienz stärken.
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AutorGerhard Rodler aus München
Tags
2025
gewerbeimmobilien
Gesundheitsimmobilien
London
Frankfurt
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