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Expo Real trotzt harter Realität
42.000 Teilnehmer und 1.777 Aussteller – Infrastruktur rückt in den Fokus
Die Expo Real 2026 geht mit einem leichten Wachstum zu Ende. Europas größte Immobilienmesse zählte vom 5. bis 7. Oktober in München mehr als 42.000 Teilnehmer aus 74 Ländern sowie 1.777 Aussteller aus 37 Ländern. Im Vorjahr waren es rund 42.000 Teilnehmer und 1.742 Aussteller gewesen.
Die Zahlen spiegeln auch die Stimmung am Immobilienmarkt wider: Investoren prüfen wieder verstärkt Projekte, doch hohe Baukosten, schwierige Finanzierungsbedingungen und regulatorische Hürden bremsen weiterhin viele Vorhaben. „In einem ambivalenten Marktumfeld trifft leichtes Wachstum auf harte Realität“, sagt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. Gleichzeitig gebe es aus internationalen Märkten „ermutigende Signale für das Jahr 2027“.
Ein neuer Schwerpunkt lag auf investierbarer Infrastruktur. Mit „InfrastructureNow“ erhielten Energie-, digitale und soziale Infrastruktur sowie Verteidigung erstmals einen eigenen Bereich. Damit reagiert die Messe auf die zunehmende Verzahnung von Immobilien und Infrastruktur. „Infrastruktur entwickelt sich von einer eigenständigen Assetklasse zu einem integralen Bestandteil moderner Real-Asset-Strategien“, erklärt Michael Henn, Global Head of Infrastructure Investments bei Commerz Real. Der Wert eines Assets entstehe zunehmend auch durch die dahinterliegende Energie-, Netz- und Dateninfrastruktur.
Ein weiteres bestimmendes Thema war der Wohnungsbau. Im Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ging es um Wege, trotz hoher Kosten mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Fokus standen neben Neubauten auch Aufstockungen, Umnutzungen sowie serielles und modulares Bauen. Auch technologisch zeigte die Expo Real, wohin sich die Branche bewegt. Bei „Transform & Beyond“ standen Lösungen für Dekarbonisierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Energieversorgung im Mittelpunkt. „Die Menschen informieren sich nicht mehr nur, sondern suchen aktiv nach Lösungen“, sagt Matthias Zühlke, Co-Founder und CEO von syte.
Die nächste Expo Real findet von 4. bis 6. Oktober 2027 in München statt.
Die Zahlen spiegeln auch die Stimmung am Immobilienmarkt wider: Investoren prüfen wieder verstärkt Projekte, doch hohe Baukosten, schwierige Finanzierungsbedingungen und regulatorische Hürden bremsen weiterhin viele Vorhaben. „In einem ambivalenten Marktumfeld trifft leichtes Wachstum auf harte Realität“, sagt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. Gleichzeitig gebe es aus internationalen Märkten „ermutigende Signale für das Jahr 2027“.
Ein neuer Schwerpunkt lag auf investierbarer Infrastruktur. Mit „InfrastructureNow“ erhielten Energie-, digitale und soziale Infrastruktur sowie Verteidigung erstmals einen eigenen Bereich. Damit reagiert die Messe auf die zunehmende Verzahnung von Immobilien und Infrastruktur. „Infrastruktur entwickelt sich von einer eigenständigen Assetklasse zu einem integralen Bestandteil moderner Real-Asset-Strategien“, erklärt Michael Henn, Global Head of Infrastructure Investments bei Commerz Real. Der Wert eines Assets entstehe zunehmend auch durch die dahinterliegende Energie-, Netz- und Dateninfrastruktur.
Ein weiteres bestimmendes Thema war der Wohnungsbau. Im Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ging es um Wege, trotz hoher Kosten mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Fokus standen neben Neubauten auch Aufstockungen, Umnutzungen sowie serielles und modulares Bauen. Auch technologisch zeigte die Expo Real, wohin sich die Branche bewegt. Bei „Transform & Beyond“ standen Lösungen für Dekarbonisierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Energieversorgung im Mittelpunkt. „Die Menschen informieren sich nicht mehr nur, sondern suchen aktiv nach Lösungen“, sagt Matthias Zühlke, Co-Founder und CEO von syte.
Die nächste Expo Real findet von 4. bis 6. Oktober 2027 in München statt.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Expo Real 2026
München
Messe
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