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Eyemaxx will Mindest-EK-Quote streichen
Maßnahmen wegen zu erwartenden Abwertungen
Der Vorstand der Eyemaxx will die Verpflichtung zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote im Konzern streichen, die bei ausstehenden Anleihen festgelegt wurde. Derzeit können Anleihezeichner eine frühzeitige Auszahlung geltend machen, wenn die Eigenkapitalquote des Konzerns unter die Mindestquote von 20 bzw. 15 Prozent fällt.
Der Vorstand hat deswegen mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, dass die Gläubiger der Unternehmensanleihen 2018/2023, 2019/2024 sowie der Anleihe 2020/2025 zu einer Gläubigerversammlung eingeladen werden. In einer Ad-hoc-Mitteilung des Konzerns heißt es, dass aufgrund COVID-19-bedingter Projektabwertungen, insbesondere bei Gewerbeimmobilien und am stärksten bei Hotelentwicklungen, tendenziell die Eigenkapitalquote im Konzern nicht unerheblich sinken könne Die Anforderung an die Eigenkapitalquote im Konzern bei allen ausstehenden Anleihen soll entfallen, um mehr Flexibilität bezüglich der Eigenkapitalquote im Konzern zu erhalten.
Eyemaxx-CEO Michael Müller stellte gegenüber dem immoflash klar, dass es sich um eine rein kapitalmarktspezifische Maßnahme handelt und das Geschäft der Eyemaxx ganz planmäßig verläuft. Grund für die Maßnahmen seien zu erwartende Abwertungen bei Hotelprojekten, die aber, so Müller, erst 2023 auf dem Markt kommen werden.
Bei den Anleihen 2018/2023 und 2019/2024 besteht bisher die Regelung, dass bei Nichterreichen einer 20-prozentigen Eigenkapitalquote ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wird. Bei der Anleihe 2020/2025 beträgt die Anforderung an die Eigenkapitalquote 15 Prozent.
Der Vorstand der Eyemaxx hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch eine Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals mit Bezugsrecht der Aktionäre beschlossen. Insgesamt sollen bis zu 1.246.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie ausgegeben werden. Die vorgesehenen Mittelzuflüsse sollen primär für den weiteren Ausbau des Bestandsportfolios der Gesellschaft genutzt werden.
Zudem hat die Eyemaxx angekündigt, ihre 7,00 Prozent-Unternehmensanleihe 2016/2021 mit einem ausstehenden Volumen von 19,5 Millionen Euro vollumfänglich und plangemäß am 18. März 2021 zurückzahlen. Die noch zur Rückzahlung ausstehende Summe wurde laut dem Unternehmen bereits auf dem Notar-Treuhandkonto hinterlegt.
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AutorStefan Posch
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