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Facility Services im Umbruch
Digitalisierung treibt Markt – Fachkräfte fehlen
Der deutsche Facility-Service-Markt zeigt sich trotz konjunktureller Unsicherheiten robust: Laut aktueller Lünendonk-Studie stieg das Marktvolumen 2024 um 3,2 Prozent auf 66,9 Milliarden Euro. Besonders dynamisch entwickelten sich die zehn größten Anbieter, die ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 9,4 Prozent erzielten. Im Branchenschnitt lag das Wachstum bei 6,2 Prozent. Die Transformation durch digitale Technologien, KI und Robotik schreitet gleichzeitig deutlich voran – sie wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Laut Studie erwarten 86 Prozent der befragten Dienstleister weiteres Wachstum, trotz Herausforderungen durch gestiegene Personalkosten, Fachkräftemangel und zunehmenden Preisdruck. Auftraggeber agieren kostenbewusster, Ausschreibungen sind oft stärker preisgetrieben, Sonderprojekte werden verschoben. In diesem Umfeld steigt der Druck zur Effizienz – digitale, datenbasierte Konzepte gelten als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit.
Besonders auffällig: 84 Prozent der Studienteilnehmer sehen Künstliche Intelligenz als den zentralen Digitalisierungstrend. Auch der Einsatz von Reinigungsrobotern gewinnt an Bedeutung – 13 Unternehmen setzen bereits Flotten mit über 100 Einheiten ein. Auf Kundenseite steigt die Akzeptanz: Mehr als die Hälfte der Dienstleister berichtet von wachsender Offenheit für robotergestützte Services.
Gleichzeitig spitzt sich der Personalmangel zu: Der Personalzuwachs von 2,6 Prozent hält nicht mit dem Umsatzwachstum Schritt. Die Ausbildung in technischen Berufen stagniert, und die Anhebung des Mindestlohns wirkt eher dämpfend auf die Attraktivität infrastruktureller Jobs. Die Studienautoren fordern deshalb ein Umdenken: Unternehmen müssten sich nicht nur als zuverlässige Dienstleister, sondern verstärkt auch als attraktive Arbeitgeber positionieren. Der Aufbau eigener Ausbildungskapazitäten wird zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor.
Laut Studie erwarten 86 Prozent der befragten Dienstleister weiteres Wachstum, trotz Herausforderungen durch gestiegene Personalkosten, Fachkräftemangel und zunehmenden Preisdruck. Auftraggeber agieren kostenbewusster, Ausschreibungen sind oft stärker preisgetrieben, Sonderprojekte werden verschoben. In diesem Umfeld steigt der Druck zur Effizienz – digitale, datenbasierte Konzepte gelten als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit.
Besonders auffällig: 84 Prozent der Studienteilnehmer sehen Künstliche Intelligenz als den zentralen Digitalisierungstrend. Auch der Einsatz von Reinigungsrobotern gewinnt an Bedeutung – 13 Unternehmen setzen bereits Flotten mit über 100 Einheiten ein. Auf Kundenseite steigt die Akzeptanz: Mehr als die Hälfte der Dienstleister berichtet von wachsender Offenheit für robotergestützte Services.
Gleichzeitig spitzt sich der Personalmangel zu: Der Personalzuwachs von 2,6 Prozent hält nicht mit dem Umsatzwachstum Schritt. Die Ausbildung in technischen Berufen stagniert, und die Anhebung des Mindestlohns wirkt eher dämpfend auf die Attraktivität infrastruktureller Jobs. Die Studienautoren fordern deshalb ein Umdenken: Unternehmen müssten sich nicht nur als zuverlässige Dienstleister, sondern verstärkt auch als attraktive Arbeitgeber positionieren. Der Aufbau eigener Ausbildungskapazitäten wird zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Unternehmen
2024
Digitalisierung
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