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Gebäudetyp E statt Normen
Warum Österreich neue Wege im Wohnbau braucht
Während die Regierung mit Eingriffen in private Mietverträge versucht, Wohnen günstiger zu machen, zeigen sich in Deutschland längst alternative Ansätze. Der neue Gebäudetyp E erlaubt dort Abweichungen von technischen Normen, um leistbaren Wohnraum zu schaffen. Experten der Immobilienrendite AG sehen darin auch für Österreich ein Modell, um Baukosten zu senken und den Markt zu entlasten.
Denn die aktuelle Normenflut macht Wohnen teuer: Jede Wohnung braucht ein Kellerabteil, Abstellflächen für Autos, Kinderwagen und Fahrräder, Holzdecken werden aufwendig mit Estrich versehen. Vorschriften treiben die Kosten in die Höhe, ohne den Bewohner:innen immer einen spürbaren Mehrwert zu bringen. „Nicht jede Immobilie muss alles können. Ohne die derzeit vorgeschriebenen eierlegenden Wollmilchsäue wären Bauen und Wohnen günstiger“, betont Mathias Mühlhofer, Vorstand der Immobilienrendite AG.
Der Gebäudetyp E steht für „Einfachheit“ – oder wie Mühlhofer sagt: „Ehrlichkeit“. Nicht jede Wohnung muss rollstuhlgerecht sein, nicht jede Norm ist zwingend notwendig. Durch eine Konzentration auf das Wesentliche – Brandschutz, Statik, Gesundheitsschutz – könnten Baukosten deutlich sinken. Auch eine angepasste Heizlastberechnung würde kleinere Wärmepumpen ermöglichen, Kosten senken und die Umwelt entlasten.
Für Makler-Vorstand Markus Kitz-Augenhammer ist klar: „Die besten Baustandards sind nutzlos, wenn niemand die Miete oder den Kaufpreis zahlen kann.“ Auch modulare Bauweisen könnten einen Beitrag leisten. Standardisierte vorgefertigte Bauteile reduzieren Planungskosten, ermöglichen schnellere Abläufe und machen Bauen auch im Winter möglich. Betriebswirt Michael Rajtora sieht darin einen entscheidenden Hebel: „Wer rechnen kann, begrüßt die Standardisierung im Bauwesen und wünscht sich auch für Österreich den Gebäudetyp E.“
Das Beispiel Deutschland zeigt: Reduzierung auf das Wesentliche muss nicht Qualitätsverlust bedeuten. Vielmehr eröffnet der Gebäudetyp E die Chance, Wohnraum leistbarer und zugleich nachhaltiger zu gestalten – auch für Österreich ein möglicher Weg aus der Baukostenfalle.
Denn die aktuelle Normenflut macht Wohnen teuer: Jede Wohnung braucht ein Kellerabteil, Abstellflächen für Autos, Kinderwagen und Fahrräder, Holzdecken werden aufwendig mit Estrich versehen. Vorschriften treiben die Kosten in die Höhe, ohne den Bewohner:innen immer einen spürbaren Mehrwert zu bringen. „Nicht jede Immobilie muss alles können. Ohne die derzeit vorgeschriebenen eierlegenden Wollmilchsäue wären Bauen und Wohnen günstiger“, betont Mathias Mühlhofer, Vorstand der Immobilienrendite AG.
Der Gebäudetyp E steht für „Einfachheit“ – oder wie Mühlhofer sagt: „Ehrlichkeit“. Nicht jede Wohnung muss rollstuhlgerecht sein, nicht jede Norm ist zwingend notwendig. Durch eine Konzentration auf das Wesentliche – Brandschutz, Statik, Gesundheitsschutz – könnten Baukosten deutlich sinken. Auch eine angepasste Heizlastberechnung würde kleinere Wärmepumpen ermöglichen, Kosten senken und die Umwelt entlasten.
Für Makler-Vorstand Markus Kitz-Augenhammer ist klar: „Die besten Baustandards sind nutzlos, wenn niemand die Miete oder den Kaufpreis zahlen kann.“ Auch modulare Bauweisen könnten einen Beitrag leisten. Standardisierte vorgefertigte Bauteile reduzieren Planungskosten, ermöglichen schnellere Abläufe und machen Bauen auch im Winter möglich. Betriebswirt Michael Rajtora sieht darin einen entscheidenden Hebel: „Wer rechnen kann, begrüßt die Standardisierung im Bauwesen und wünscht sich auch für Österreich den Gebäudetyp E.“
Das Beispiel Deutschland zeigt: Reduzierung auf das Wesentliche muss nicht Qualitätsverlust bedeuten. Vielmehr eröffnet der Gebäudetyp E die Chance, Wohnraum leistbarer und zugleich nachhaltiger zu gestalten – auch für Österreich ein möglicher Weg aus der Baukostenfalle.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Wohnen
Österreich
Deutschland
Wohnraum
immobilienrendite
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