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Gläubiger fordern 6,3 Mrd. von Signa Prime
Davon bereits 2,7 Mrd. anerkannt, könnte noch mehr werden
Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass im Zuge der gestern, Montag, am Handelsgericht Wien stattgefundenen Tagsatzung vom Insolvenzverwalter zu den von den Gläubigern zur Anmeldung gebrachten Forderungen die jeweiligen Prüfungserklärungen abgegeben wurden. Bislang wurden gemäß vorliegendem Anmeldeverzeichnis von 219 Gläubigern Gesamtforderungen in Höhe von EUR 6,3 Milliarden zur Anmeldung gebracht. Hiervon wurden vom Insolvenzverwalter bislang Forderungen in Höhe von EUR 2,6 Milliarden anerkannt. Die restlichen Forderungen in Höhe von EUR 3,7 Milliarden wurden einstweilen bestritten und befinden sich diese weiterhin in Abklärung und Überprüfung. Wie auch bereits im Insolvenzverfahren der Signa Holding wurden auch im gegenständlichen Verfahren weit höhere Forderungen von Gläubigern geltend gemacht, als von der Schuldnerin ursprünglich veranschlagt.
Aufgrund der teilweise umfangreichen Beilagen zu diversen Anmeldungen war eine endgültige Prüfung sämtlicher Forderungen noch nicht möglich und wurden im Rahmen der heutigen Tagsatzung zum Teil vorsichtsweise bestritten. Darüber hinaus werden noch weitere Forderungsanmeldungen aus Deutschland erwartet und handelt es sich hierbei um sogenannte Intercompany-Forderungen.
Diese Forderungen sind Ansprüche innerhalb der Signa-Gruppe, hierunter fallen unter anderem Garantien und Haftungsübernahmen und machen diverse Töchter der Schuldnerin diese Forderungen nunmehr geltend. Es ist beabsichtigt, einen Teil des österreichischen Immobilienportfolios zu veräußern.
Die Schuldnerin selbst ist nicht Eigentümerin von Liegenschaften sondern ist an jenen Gesellschaften beteiligt, in deren Eigentum die Immobilien stehen. Es bleibt abzuwarten, ob Kaufinteressenten gefunden werden und ob die Immobilien als sogenanntes Paket oder jeweils einzeln an unterschiedliche Interessenten verkauft werden. Aufgrund dieser Immobilienverkäufe ist zu erwarten, dass sich die Verbindlichkeiten der Schuldnerin reduzieren werden. Die Abstimmung über den von der Schuldnerin angebotenen Sanierungsplan mit einer Quote von derzeit 30% findet am 18.03.2024 ab 13:00 Uhr am Handelsgericht Wien statt.
Aufgrund der teilweise umfangreichen Beilagen zu diversen Anmeldungen war eine endgültige Prüfung sämtlicher Forderungen noch nicht möglich und wurden im Rahmen der heutigen Tagsatzung zum Teil vorsichtsweise bestritten. Darüber hinaus werden noch weitere Forderungsanmeldungen aus Deutschland erwartet und handelt es sich hierbei um sogenannte Intercompany-Forderungen.
Diese Forderungen sind Ansprüche innerhalb der Signa-Gruppe, hierunter fallen unter anderem Garantien und Haftungsübernahmen und machen diverse Töchter der Schuldnerin diese Forderungen nunmehr geltend. Es ist beabsichtigt, einen Teil des österreichischen Immobilienportfolios zu veräußern.
Die Schuldnerin selbst ist nicht Eigentümerin von Liegenschaften sondern ist an jenen Gesellschaften beteiligt, in deren Eigentum die Immobilien stehen. Es bleibt abzuwarten, ob Kaufinteressenten gefunden werden und ob die Immobilien als sogenanntes Paket oder jeweils einzeln an unterschiedliche Interessenten verkauft werden. Aufgrund dieser Immobilienverkäufe ist zu erwarten, dass sich die Verbindlichkeiten der Schuldnerin reduzieren werden. Die Abstimmung über den von der Schuldnerin angebotenen Sanierungsplan mit einer Quote von derzeit 30% findet am 18.03.2024 ab 13:00 Uhr am Handelsgericht Wien statt.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Wien
Immobilien
2024
Signa
Deutschland
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