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Immobranche definiert sich neu
Die ersten sind schon aus den Startlöchern
Auch wenn die diesjährige Expo Real erst wenige Stunden alt ist, lässt sich eines doch bereits prognostizieren: Jene, die hier als Aussteller oder Teilnehmer dabei sind – und somit den Tsunami mehr oder minder heil überstanden haben –, gehen deutlich ernsthafter und jedenfalls bedachter (damit auch langsamer) ans Werk. Letzteres nicht ganz freiwillig, sondern auch auf Druck der Banken.
Gleichwohl hat sich vieles verändert in der Immobilienbranche, die sich hier in München gerade neu definiert. Der Wohnungsmarkt ist und bleibt ein Kernmarkt innerhalb der Assetklasse Immobilien. Weil dieser aber auch aufgrund drohender Beschränkungen immer komplexer wird, konzentrieren sich Investmentmöglichkeiten zunehmend auf spezifische Konzepte, beispielsweise Studenten- oder Seniorenwohnen.
Ein neues Hauptthema hier ist die Infrastruktur. Dazu zählen auch Datacenter, die gerade einen Boom erleben wie vor zwei Jahrzehnten die Kinocenter. Und denen wird von den „alten Hasen“ hier eine ähnliche Entwicklung prognostiziert. Soll heißen: Diese neue Assetklasse wird Bestand haben, aber nicht alle Developments werden überleben – es muss einfach alles passen (was in Österreich zurzeit nur sehr eingeschränkt der Fall ist).
Total im Umbruch ist der Büromarkt, der sich, was die benötigten Flächen betrifft, klar auf dem Rückzug befindet. Das ist nicht nur der Demografie und Mehrfachnutzungen durch Homeoffice, sondern auch einer allgemeinen Verunsicherung bei White-Collar-Jobs (Stichwort: KI) geschuldet. Entsprechend vorsichtig sind hier die Investoren.
Ebenfalls eine Nebenerscheinung der KI ist ein absehbarer Bedarf an mehr Hotelbetten und Freizeitangeboten. Spannend: Während Ferienhotels früher gegenüber Businesshotels einen klaren Preisabschlag hatten, ist es in diesem Jahr genau umgekehrt, hört man von den hier ebenfalls zahlreich vertretenen Hoteldevelopern. Generell hat diese Assetklasse aber hervorragende Wachstumsperspektiven.
Der Immobilienmarkt bleibt jedenfalls anspruchsvoller und individueller. Es geht nicht mehr nur darum, ob eine Assetklasse top oder ein Flop ist. Erstmals seit eineinhalb Jahrzehnten kommt es wieder ganz genau auf das einzelne Projekt an. Und dieser Trend wird wohl noch weiter zunehmen.
Gleichwohl hat sich vieles verändert in der Immobilienbranche, die sich hier in München gerade neu definiert. Der Wohnungsmarkt ist und bleibt ein Kernmarkt innerhalb der Assetklasse Immobilien. Weil dieser aber auch aufgrund drohender Beschränkungen immer komplexer wird, konzentrieren sich Investmentmöglichkeiten zunehmend auf spezifische Konzepte, beispielsweise Studenten- oder Seniorenwohnen.
Ein neues Hauptthema hier ist die Infrastruktur. Dazu zählen auch Datacenter, die gerade einen Boom erleben wie vor zwei Jahrzehnten die Kinocenter. Und denen wird von den „alten Hasen“ hier eine ähnliche Entwicklung prognostiziert. Soll heißen: Diese neue Assetklasse wird Bestand haben, aber nicht alle Developments werden überleben – es muss einfach alles passen (was in Österreich zurzeit nur sehr eingeschränkt der Fall ist).
Total im Umbruch ist der Büromarkt, der sich, was die benötigten Flächen betrifft, klar auf dem Rückzug befindet. Das ist nicht nur der Demografie und Mehrfachnutzungen durch Homeoffice, sondern auch einer allgemeinen Verunsicherung bei White-Collar-Jobs (Stichwort: KI) geschuldet. Entsprechend vorsichtig sind hier die Investoren.
Ebenfalls eine Nebenerscheinung der KI ist ein absehbarer Bedarf an mehr Hotelbetten und Freizeitangeboten. Spannend: Während Ferienhotels früher gegenüber Businesshotels einen klaren Preisabschlag hatten, ist es in diesem Jahr genau umgekehrt, hört man von den hier ebenfalls zahlreich vertretenen Hoteldevelopern. Generell hat diese Assetklasse aber hervorragende Wachstumsperspektiven.
Der Immobilienmarkt bleibt jedenfalls anspruchsvoller und individueller. Es geht nicht mehr nur darum, ob eine Assetklasse top oder ein Flop ist. Erstmals seit eineinhalb Jahrzehnten kommt es wieder ganz genau auf das einzelne Projekt an. Und dieser Trend wird wohl noch weiter zunehmen.
GR
AutorGerhard Rodler aus München
Tags
expo
München
Wohnungsmarkt
Immobilien
Expo Real 2026
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