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Inflation bleibt zu hoch
Mietpreisbremse dämpft ab 2026
Trotz leicht rückläufiger Energiepreise bleibt die Inflation in Österreich mit 4,0 % auch im Oktober auf hohem Niveau. Laut Statistik Austria stieg der Verbraucherpreisindex auf 129,0 Punkte, das durchschnittliche Preisniveau erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,4 %. Haupttreiber waren weiterhin Haushaltsenergie (+15,7 %) sowie Gastronomie und Beherbergung (+6,0 %). Ohne diese beiden Gruppen läge die Teuerungsrate bei 2,4 % und damit nahe dem Zielwert.
Besonders spürbar ist der Preisdruck weiterhin im Wohnbereich. Die Ausgaben für Wohnen, Wasser und Energie legten im Jahresvergleich um 6,6 % zu, die Mieten inklusive Neuvermietungen um 5,0 %. Damit bleibt Wohnen einer der stärksten Preistreiber in der österreichischen Inflationsstatistik.
Für Vermieterinnen und Vermieter bringt die neue Situation zusätzliche Komplexität – vor allem im Hinblick auf die ab 1. Jänner 2026 geltende Mietpreisbremse. Sie begrenzt Mieterhöhungen, wenn die Inflation über drei Prozent steigt: Der über diese Schwelle hinausgehende Teil darf künftig nur noch zur Hälfte an Mieter weitergegeben werden. Eine Inflation von sechs Prozent würde damit eine Mieterhöhung von maximal 4,5 Prozent ermöglichen.
Diese Regel gilt sowohl für frei vereinbarte Mietverträge als auch, zeitversetzt, für den regulierten Bereich mit Richtwert- und Kategoriemieten. Ab 2026 sind dort Steigerungen um maximal ein Prozent, 2027 um zwei Prozent erlaubt; erst ab 2028 greift die allgemeine Inflationsgrenze. Ziel der Bundesregierung ist eine Entlastung der Mieterinnen und Mieter – aus Vermietersicht bedeutet das jedoch eine deutliche Einschränkung bei Wertsicherung und Mietanpassungen.
Gleichzeitig steigen die Kosten auf Eigentümerseite weiter: Neben der höheren Energiebelastung wirken sich auch Instandhaltungskosten (+2,2 %), steigende Löhne und Finanzierungskosten auf die Rendite aus. Immobilienverbände warnen daher vor einer möglichen Verschiebung von Investitionen und einem weiteren Rückgang der Mietwohnungsangebote.
Im internationalen Vergleich liegt Österreichs Inflation weiterhin über dem EU-Durchschnitt, was insbesondere im Wohnsektor spürbar bleibt. Für Vermieter wird 2026 damit ein Jahr der Anpassung – zwischen gesetzlicher Mietbremse, steigenden Betriebskosten und der Notwendigkeit, die Wirtschaftlichkeit von Immobilien zu sichern.
Besonders spürbar ist der Preisdruck weiterhin im Wohnbereich. Die Ausgaben für Wohnen, Wasser und Energie legten im Jahresvergleich um 6,6 % zu, die Mieten inklusive Neuvermietungen um 5,0 %. Damit bleibt Wohnen einer der stärksten Preistreiber in der österreichischen Inflationsstatistik.
Für Vermieterinnen und Vermieter bringt die neue Situation zusätzliche Komplexität – vor allem im Hinblick auf die ab 1. Jänner 2026 geltende Mietpreisbremse. Sie begrenzt Mieterhöhungen, wenn die Inflation über drei Prozent steigt: Der über diese Schwelle hinausgehende Teil darf künftig nur noch zur Hälfte an Mieter weitergegeben werden. Eine Inflation von sechs Prozent würde damit eine Mieterhöhung von maximal 4,5 Prozent ermöglichen.
Diese Regel gilt sowohl für frei vereinbarte Mietverträge als auch, zeitversetzt, für den regulierten Bereich mit Richtwert- und Kategoriemieten. Ab 2026 sind dort Steigerungen um maximal ein Prozent, 2027 um zwei Prozent erlaubt; erst ab 2028 greift die allgemeine Inflationsgrenze. Ziel der Bundesregierung ist eine Entlastung der Mieterinnen und Mieter – aus Vermietersicht bedeutet das jedoch eine deutliche Einschränkung bei Wertsicherung und Mietanpassungen.
Gleichzeitig steigen die Kosten auf Eigentümerseite weiter: Neben der höheren Energiebelastung wirken sich auch Instandhaltungskosten (+2,2 %), steigende Löhne und Finanzierungskosten auf die Rendite aus. Immobilienverbände warnen daher vor einer möglichen Verschiebung von Investitionen und einem weiteren Rückgang der Mietwohnungsangebote.
Im internationalen Vergleich liegt Österreichs Inflation weiterhin über dem EU-Durchschnitt, was insbesondere im Wohnsektor spürbar bleibt. Für Vermieter wird 2026 damit ein Jahr der Anpassung – zwischen gesetzlicher Mietbremse, steigenden Betriebskosten und der Notwendigkeit, die Wirtschaftlichkeit von Immobilien zu sichern.
GR
AutorGerhard Rodler
Tags
inflation
Mietpreisbremse
2025
Österreich
Verbraucherpreisindex
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