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Invest AG übernimmt Mehrheit an Adomo
Soravia zieht sich auf Minianteil zurück
Der oberösterreichische Finanzinvestor Invest AG übernimmt die Mehrheit an der zur Soravia-Gruppe gehörenden Adomo Group. Das berichtete heute früh das immoflash-Morgenjournal. Wie aus einer bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) eingereichten Anmeldung hervorgeht, erfolgt der Mehrheitserwerb durch die Wandlung von Mezzaninkapital in eine direkte Beteiligung sowie durch eine ergänzende Barkapitalerhöhung.
Nach einer Kapitalerhöhung im September hält die Invest AG, die dem Raiffeisen-Sektor zuzurechnen ist, bereits 49,98 Prozent der Anteile an dem Wiener Hausverwaltungs- und Immobiliendienstleistungsunternehmen. Die Soravia-Tochter IFA, bisherige Mehrheitseigentümerin, kommt laut „Wirtschafts-Compass“ derzeit auf 39,53 Prozent. Mit der neuen Kapitalrunde reagiert die Adomo Group auf bestehende Liquiditätsengpässe.
Die Genehmigung der Kartellbehörden steht noch aus. Soravia betonte gegenüber dem Fachmedium immobilien invest, man bleibe am Unternehmen „substanziell beteiligt“ und sehe die Investition als strategischen Schritt: „Soravia zieht sich nicht aus der Adomo zurück. Gemeinsam mit der Invest AG arbeiten wir weiterhin aktiv an der positiven Weiterentwicklung des Unternehmens.“
Mit der Mehrheitsübernahme sichert sich die Invest AG stärkeren Einfluss auf eines der wichtigsten Dienstleistungsunternehmen im Bereich Hausverwaltung, Facility Management und Immobilienservices in Österreich. Der Schritt markiert zugleich eine weitere Konsolidierung innerhalb der heimischen Immobilienwirtschaft, in der Kapitalstärke und Spezialisierung zunehmend über Marktpositionen entscheiden.
Nach einer Kapitalerhöhung im September hält die Invest AG, die dem Raiffeisen-Sektor zuzurechnen ist, bereits 49,98 Prozent der Anteile an dem Wiener Hausverwaltungs- und Immobiliendienstleistungsunternehmen. Die Soravia-Tochter IFA, bisherige Mehrheitseigentümerin, kommt laut „Wirtschafts-Compass“ derzeit auf 39,53 Prozent. Mit der neuen Kapitalrunde reagiert die Adomo Group auf bestehende Liquiditätsengpässe.
Die Genehmigung der Kartellbehörden steht noch aus. Soravia betonte gegenüber dem Fachmedium immobilien invest, man bleibe am Unternehmen „substanziell beteiligt“ und sehe die Investition als strategischen Schritt: „Soravia zieht sich nicht aus der Adomo zurück. Gemeinsam mit der Invest AG arbeiten wir weiterhin aktiv an der positiven Weiterentwicklung des Unternehmens.“
Mit der Mehrheitsübernahme sichert sich die Invest AG stärkeren Einfluss auf eines der wichtigsten Dienstleistungsunternehmen im Bereich Hausverwaltung, Facility Management und Immobilienservices in Österreich. Der Schritt markiert zugleich eine weitere Konsolidierung innerhalb der heimischen Immobilienwirtschaft, in der Kapitalstärke und Spezialisierung zunehmend über Marktpositionen entscheiden.
GR
AutorGerhard Rodler
Tags
ag
adomo
Bundeswettbewerbsbehörde
Soravia
Immobilien
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