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IVD sieht deutschen Wohnungsbau auf Tiefstand
Leichtes Plus bei Baugenehmigungen reicht nicht
Trotz eines leichten Anstiegs der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2026 warnt der Immobilienverband Deutschland IVD vor verfrühtem Zweckoptimismus. Laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes wurden im Juni 21.600 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im gesamten ersten Halbjahr summierten sich die Genehmigungen auf 126.300 Einheiten (+15,1 Prozent zum ersten Halbjahr 2025). Für den IVD stellt dies jedoch noch keine Kehrtwende dar, da der Anteil der tatsächlich realisierten Projekte weiter sinkt und bei den Fertigstellungen ein neuer Tiefpunkt droht.
Der Verband fordert daher entschlossenere politische Maßnahmen zur Belebung der Bautätigkeit. Kritisiert werden verzögerte Reformen wie die angekündigte Neuausrichtung der Neubauförderung, die erst für 2027 geplant ist, sowie die schleppende Umsetzung des Gebäudetyps E. Zudem fordert der IVD Entlastungen beim Erwerb von Wohneigentum, insbesondere bei der Grunderwerbsteuer.
„Die leicht steigenden Genehmigungszahlen sind wie ein etwas höherer Pegel nach langer Trockenheit: erfreulich, aber noch lange keine Entwarnung. Der Wohnungsbau führt weiterhin Niedrigwasser. Wer heute überlegt zu bauen, braucht die Zuversicht, dass sich diese Entscheidung auch morgen noch trägt. Die Reform der Neubauförderung muss vorgezogen werden, Belastungen müssen runter“, erklärt IVD-Präsident Dirk Wohltorf.
Der Verband fordert daher entschlossenere politische Maßnahmen zur Belebung der Bautätigkeit. Kritisiert werden verzögerte Reformen wie die angekündigte Neuausrichtung der Neubauförderung, die erst für 2027 geplant ist, sowie die schleppende Umsetzung des Gebäudetyps E. Zudem fordert der IVD Entlastungen beim Erwerb von Wohneigentum, insbesondere bei der Grunderwerbsteuer.
„Die leicht steigenden Genehmigungszahlen sind wie ein etwas höherer Pegel nach langer Trockenheit: erfreulich, aber noch lange keine Entwarnung. Der Wohnungsbau führt weiterhin Niedrigwasser. Wer heute überlegt zu bauen, braucht die Zuversicht, dass sich diese Entscheidung auch morgen noch trägt. Die Reform der Neubauförderung muss vorgezogen werden, Belastungen müssen runter“, erklärt IVD-Präsident Dirk Wohltorf.
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AutorLaura Fürst
Tags
IVD
Deutschland
Dirk Wohltorf, IVD-Präsident.
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