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Klimabombe: Schon 37 % Risikoaufschlag
Viele europäische Spitzenimmobilien bedroht
Der Klimarisikoaufschlag für europäische Spitzenimmobilien steigt deutlich an. Das zeigt eine aktuelle Analyse von AEW, einem internationalen Immobilien-Investmentmanager mit Fokus auf den europäischen Markt. Laut dem Bericht, der Transitionsrisiken in insgesamt 196 Marktsegmenten in 20 Ländern untersucht, erhöht sich der durchschnittliche Risikoaufschlag um 37 Prozent – von 19 auf 26 Basispunkte in den prognostizierten jährlichen Renditen für den Zeitraum 2025 bis 2029.
Grund für den Anstieg sind höhere erwartete Kosten für energetische Sanierungen sowie eine neue Berechnungsgrundlage. AEW berücksichtigt dabei unter anderem eine CO₂-Preis-basierte Strafkomponente für Emissionen, die über den Zielpfaden des Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) liegen. Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass der europäische Immobilienmarkt auf ein erhöhtes Transitionsrisiko reagieren muss. Gleichzeitig betont AEW, dass die Pariser Klimaziele für institutionelle Investorinnen und Investoren weiterhin erreichbar bleiben.
Die Analyse zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den Immobiliensegmenten. Der Logistiksektor weist mit 58 Basispunkten den höchsten Risikoaufschlag auf. Besonders stark gestiegen ist der Zuschlag bei Einkaufszentren. Gering bleibt er hingegen bei Wohnimmobilien und beim innerstädtischen Einzelhandel. Auf Standortebene reicht die Spanne vom Einzelhandel in Zürich mit unter einem Basispunkt bis zur Logistik in Mailand mit 117 Basispunkten.
Die neu berechneten Sanierungskosten betragen durchschnittlich 14 Euro pro Quadratmeter und Jahr – ein Anstieg gegenüber der bisherigen Schätzung von 12 Euro. Die aktualisierte Methodik basiert auf Daten von vier spezialisierten Partnern und bildet laut AEW ein marktrepräsentatives europäisches Immobilienportfolio ab.
AEW sieht trotz des Anstiegs beim Transitionsrisiko weiterhin Spielraum für positive, risikoadjustierte Renditen. Die erwartete Gesamtrendite liegt im Schnitt bei 8,1 Prozent pro Jahr. Der Bericht berücksichtigt allerdings ausschließlich Transitionsrisiken und nicht die physischen Risiken durch den Klimawandel wie etwa Extremwetterereignisse.
Grund für den Anstieg sind höhere erwartete Kosten für energetische Sanierungen sowie eine neue Berechnungsgrundlage. AEW berücksichtigt dabei unter anderem eine CO₂-Preis-basierte Strafkomponente für Emissionen, die über den Zielpfaden des Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) liegen. Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass der europäische Immobilienmarkt auf ein erhöhtes Transitionsrisiko reagieren muss. Gleichzeitig betont AEW, dass die Pariser Klimaziele für institutionelle Investorinnen und Investoren weiterhin erreichbar bleiben.
Die Analyse zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den Immobiliensegmenten. Der Logistiksektor weist mit 58 Basispunkten den höchsten Risikoaufschlag auf. Besonders stark gestiegen ist der Zuschlag bei Einkaufszentren. Gering bleibt er hingegen bei Wohnimmobilien und beim innerstädtischen Einzelhandel. Auf Standortebene reicht die Spanne vom Einzelhandel in Zürich mit unter einem Basispunkt bis zur Logistik in Mailand mit 117 Basispunkten.
Die neu berechneten Sanierungskosten betragen durchschnittlich 14 Euro pro Quadratmeter und Jahr – ein Anstieg gegenüber der bisherigen Schätzung von 12 Euro. Die aktualisierte Methodik basiert auf Daten von vier spezialisierten Partnern und bildet laut AEW ein marktrepräsentatives europäisches Immobilienportfolio ab.
AEW sieht trotz des Anstiegs beim Transitionsrisiko weiterhin Spielraum für positive, risikoadjustierte Renditen. Die erwartete Gesamtrendite liegt im Schnitt bei 8,1 Prozent pro Jahr. Der Bericht berücksichtigt allerdings ausschließlich Transitionsrisiken und nicht die physischen Risiken durch den Klimawandel wie etwa Extremwetterereignisse.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Analyse
Renditen
aew
Einzelhandel
2025
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