Marktimmomedien.atMorgenjournal
/ Lesezeit 1 min
Kräftiges Plus am Investmentmarkt
herzlich Willkommen beim immoflash Morgenschornal. Die heutige Ausgabe widmet Ihnen REMAX, die Nummer 1 in der Immobilienvermittlung. Jetzt umsteigen und mit REMAX aufsteigen. remax punkt at/karriere bitte grammatikalisch richtig.
Investmentmarkt legt um 18 Prozent zu
Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal prägten vor allem private Anleger das Geschehen: Sie steuerten rund zwei Drittel der Investitionen bei.
Gefragt waren insbesondere Industrie- und Logistikimmobilien sowie Büroflächen. Zu den markanten Transaktionen zählten der Verkauf des Life Science Campus in Kundl an Innexis und der Erwerb des Palais Fatton am Wiener Schubertring durch die Fries Privatstiftung für rund 42 Millionen Euro.
Trotz der höheren Investitionstätigkeit bleiben die Kaufpreise unter Druck. Hohe Kapitalmarktzinsen treiben die Renditeanforderungen der Käufer weiter nach oben.
Refinanzierung bringt auch fertige Projekte in Bedrängnis
Parallel zur Belebung des Investmentmarkts wächst der finanzielle Druck auf Bauträger. Eine weitere Insolvenzwelle könnte zunehmend auch fertiggestellte Immobilien erfassen. Zum Problem werden auslaufende, ursprünglich günstig abgeschlossene Finanzierungen: Gesunkene Immobilienwerte erschweren die Anschlussfinanzierung und können dazu führen, dass Verkaufserlöse die offenen Schulden nicht mehr decken.
Bereits 2025 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um mehr als zehn Prozent, wobei der Bausektor besonders betroffen war. Schätzungen zufolge liegt die Finanzierungslücke bei gewerblichen Immobilienkrediten bei über sechs Milliarden Euro.
Damit stehen auch Banken vor der Herausforderung, den gesunkenen Wert ihrer Sicherheiten zu berücksichtigen. Frühzeitige Vereinbarungen zwischen Kreditgebern und Entwicklern sowie gemeinsame Sanierungspläne sollen helfen, weitere Wertverluste zu begrenzen und wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die betroffenen Immobilien zu finden.
Investmentmarkt legt um 18 Prozent zu
Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal prägten vor allem private Anleger das Geschehen: Sie steuerten rund zwei Drittel der Investitionen bei.
Gefragt waren insbesondere Industrie- und Logistikimmobilien sowie Büroflächen. Zu den markanten Transaktionen zählten der Verkauf des Life Science Campus in Kundl an Innexis und der Erwerb des Palais Fatton am Wiener Schubertring durch die Fries Privatstiftung für rund 42 Millionen Euro.
Trotz der höheren Investitionstätigkeit bleiben die Kaufpreise unter Druck. Hohe Kapitalmarktzinsen treiben die Renditeanforderungen der Käufer weiter nach oben.
Refinanzierung bringt auch fertige Projekte in Bedrängnis
Parallel zur Belebung des Investmentmarkts wächst der finanzielle Druck auf Bauträger. Eine weitere Insolvenzwelle könnte zunehmend auch fertiggestellte Immobilien erfassen. Zum Problem werden auslaufende, ursprünglich günstig abgeschlossene Finanzierungen: Gesunkene Immobilienwerte erschweren die Anschlussfinanzierung und können dazu führen, dass Verkaufserlöse die offenen Schulden nicht mehr decken.
Bereits 2025 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um mehr als zehn Prozent, wobei der Bausektor besonders betroffen war. Schätzungen zufolge liegt die Finanzierungslücke bei gewerblichen Immobilienkrediten bei über sechs Milliarden Euro.
Damit stehen auch Banken vor der Herausforderung, den gesunkenen Wert ihrer Sicherheiten zu berücksichtigen. Frühzeitige Vereinbarungen zwischen Kreditgebern und Entwicklern sowie gemeinsame Sanierungspläne sollen helfen, weitere Wertverluste zu begrenzen und wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die betroffenen Immobilien zu finden.
SG
AutorSarah Graumann
Tags
immoflash morgenjournal
morgenjournal
immoflash
Transaktionsvolumen
Euro
Immobilien
Weitere Artikel