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Kräftiges Umsatzplus abseits der Top 7
Deutsche Büroinvestments gewinnen an Eigendynamik
Die deutschen Büro- und Geschäftshäuser abseits der sieben großen Investmentmetropolen erleben derzeit eine spürbare Neubewertung durch Investoren. Wie der aktuelle Marktbericht des Immobiliendienstleisters Colliers für das erste Halbjahr 2026 zeigt, kletterte das Transaktionsvolumen in den B- und C-Städten auf rund 1,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bemerkenswert ist diese Dynamik vor allem deshalb, weil sie trotz geopolitischer Verwerfungen im zweiten Quartal erzielt wurde und das Wachstum in den Top-7-Märkten (plus 28 Prozent) übertrifft. Während der gesamte Gewerbeimmobilienmarkt stagniert, erweist sich das Bürosegment außerhalb der Metropolen somit als robustes Zugpferd.
Ein genauerer Blick auf die Struktur offenbart jedoch eine Verschiebung: Die Anzahl der Transaktionen außerhalb der A-Städte ging um 39 Prozent zurück, während sich die durchschnittliche Dealgröße von 13 auf 27 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Große Core-Transaktionen trugen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Als prägende Beispiele nennt Colliers den Ankauf eines Büro- und Rechenzentrumskomplexes in Kaarst durch das Land Nordrhein-Westfalen für 320 Millionen Euro sowie den Erwerb eines Life-Science-Ensembles in Heidelberg durch den Fondsmanager GalCap für 100 Millionen Euro. Laut Manuel Backfisch, Head of Capital Markets B&C Cities Germany bei Colliers, rückt die Liquidität eines Standorts gegenüber verlässlichen, langfristigen Mieteinnahmen – etwa durch Mieter der öffentlichen Hand – zunehmend in den Hintergrund.
Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich der Markt vorsichtig optimistisch. Da die Preiskorrekturen in vielen B- und C-Städten bereits weiter fortgeschritten sind, liegen die Erwartungen von Käufern und Verkäufern mittlerweile deutlich dichter beisammen. Dies dürfte anstehende Verkaufsprozesse in den kommenden Monaten beschleunigen und dafür sorgen, dass die Marktbelebung abseits der Top-Standorte früher einsetzt als in den heiß umkämpften Metropolen.
Ein genauerer Blick auf die Struktur offenbart jedoch eine Verschiebung: Die Anzahl der Transaktionen außerhalb der A-Städte ging um 39 Prozent zurück, während sich die durchschnittliche Dealgröße von 13 auf 27 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Große Core-Transaktionen trugen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Als prägende Beispiele nennt Colliers den Ankauf eines Büro- und Rechenzentrumskomplexes in Kaarst durch das Land Nordrhein-Westfalen für 320 Millionen Euro sowie den Erwerb eines Life-Science-Ensembles in Heidelberg durch den Fondsmanager GalCap für 100 Millionen Euro. Laut Manuel Backfisch, Head of Capital Markets B&C Cities Germany bei Colliers, rückt die Liquidität eines Standorts gegenüber verlässlichen, langfristigen Mieteinnahmen – etwa durch Mieter der öffentlichen Hand – zunehmend in den Hintergrund.
Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich der Markt vorsichtig optimistisch. Da die Preiskorrekturen in vielen B- und C-Städten bereits weiter fortgeschritten sind, liegen die Erwartungen von Käufern und Verkäufern mittlerweile deutlich dichter beisammen. Dies dürfte anstehende Verkaufsprozesse in den kommenden Monaten beschleunigen und dafür sorgen, dass die Marktbelebung abseits der Top-Standorte früher einsetzt als in den heiß umkämpften Metropolen.
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AutorLaura Fürst
Tags
Colliers
2026
Marktbericht
Büroimmobilienmarkt
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