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Wohnbaukrise drückt Wirtschaftswachstum
Einbruch im Wohnbau drückt das BIP
Der anhaltende Einbruch im Wohnbau schwächt nicht mehr nur die Bauwirtschaft, sondern verfestigt sich als spürbare Bremse für das gesamte Wirtschaftswachstum. Während eine aktuelle Studie des Pestel-Instituts für Deutschland massive BIP-Einbußen durch den fehlenden Wohnbau nachweist, zeigt sich in Österreich ein weitgehend identisches Bild: Die anhaltende Flaute bei Neubauten und Wohnbauinvestitionen dämpft die Erholung der Gesamtwirtschaft deutlich.
Laut dem deutschen „Bau-Monitor 2026“ wurden 2025 in Deutschland rund 84.600 Wohnungen weniger fertiggestellt als zwei Jahre zuvor. Dieser Einbruch kostete die Branche Netto-Umsätze von 26,9 Milliarden Euro und drückte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,6 Prozentpunkte. Fehlender bezahlbarer Wohnraum entwickle sich zudem zur akuten Beschäftigungsbremse, da offene Stellen mangels verfügbarer Wohnungen an Wirtschaftsknotenpunkten nicht besetzt werden können.
In Österreich stellen die Konjunkturforschungsinstitute WIFO und IHS eine sehr ähnliche Dynamik fest: Der Wohnbau gilt nach wie vor als Sorgenkind der heimischen Wirtschaft. Die rückläufigen Wohnbauinvestitionen zogen das Gesamtwachstum in den vergangenen Jahren spürbar nach unten.
Auch das Argument der Arbeitsmarktbremse trifft die heimischen Ballungsräume wie Wien, Salzburg oder Innsbruck mit Verzögerung: Hohe Baukosten, die KIM-Verordnung und gestiegene Zinsen haben die gewerbliche sowie private Neubautätigkeit massiv zurückgeworfen, was das Angebot an bezahlbarem Wohnraum Verknappt und die Mobilität von Arbeitskräften einschränkt.
Während in Deutschland für 2026 mit nur 185.000 Neubau-Wohnungen ein Tiefststand erwartet wird und Branchenvertreter Erleichterungen bei Baustandards fordern, stützt in Österreich zumindest das von der Regierung auf den Weg gebrachte Wohnbaupaket mit Zweckzuschüssen an die Bundesländer die gemeinnützige Bautätigkeit leicht. Die Vollbremsung beim freien Markt bleibt jedoch beiderseits der Grenze die zentrale Hürde für eine rasche Konjunkturerholung.
Laut dem deutschen „Bau-Monitor 2026“ wurden 2025 in Deutschland rund 84.600 Wohnungen weniger fertiggestellt als zwei Jahre zuvor. Dieser Einbruch kostete die Branche Netto-Umsätze von 26,9 Milliarden Euro und drückte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,6 Prozentpunkte. Fehlender bezahlbarer Wohnraum entwickle sich zudem zur akuten Beschäftigungsbremse, da offene Stellen mangels verfügbarer Wohnungen an Wirtschaftsknotenpunkten nicht besetzt werden können.
In Österreich stellen die Konjunkturforschungsinstitute WIFO und IHS eine sehr ähnliche Dynamik fest: Der Wohnbau gilt nach wie vor als Sorgenkind der heimischen Wirtschaft. Die rückläufigen Wohnbauinvestitionen zogen das Gesamtwachstum in den vergangenen Jahren spürbar nach unten.
Auch das Argument der Arbeitsmarktbremse trifft die heimischen Ballungsräume wie Wien, Salzburg oder Innsbruck mit Verzögerung: Hohe Baukosten, die KIM-Verordnung und gestiegene Zinsen haben die gewerbliche sowie private Neubautätigkeit massiv zurückgeworfen, was das Angebot an bezahlbarem Wohnraum Verknappt und die Mobilität von Arbeitskräften einschränkt.
Während in Deutschland für 2026 mit nur 185.000 Neubau-Wohnungen ein Tiefststand erwartet wird und Branchenvertreter Erleichterungen bei Baustandards fordern, stützt in Österreich zumindest das von der Regierung auf den Weg gebrachte Wohnbaupaket mit Zweckzuschüssen an die Bundesländer die gemeinnützige Bautätigkeit leicht. Die Vollbremsung beim freien Markt bleibt jedoch beiderseits der Grenze die zentrale Hürde für eine rasche Konjunkturerholung.
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AutorLaura Fürst
Tags
wohnbau
Deutschland
Österreich
Krise
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