Mieten stiegen im zweiten Quartal weiter
Nettomieten legten um 3,2 Prozent zu
Die durchschnittliche Miete für Hauptmietwohnungen in Österreich ist im zweiten Quartal 2026 auf 10,5 Euro pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Mikrozensus Wohnen von Statistik Austria hervor. Die Nettomieten im Segment der privaten Hauptmiete kletterten gegenüber dem Vorjahreswert um 3,2 Prozent auf 10,7 Euro pro Quadratmeter.
Das zweitgrößte Mietsegment nach der privaten Hauptmiete bilden Genossenschaftswohnungen mit einem Anteil von knapp 40 Prozent an allen Hauptmietwohnungen beziehungsweise 720.600 Wohnungen. In diesem Segment stieg der durchschnittliche Mietzins gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 6,5 Euro pro Quadratmeter. Gemeindewohnungen machen 15,2 Prozent des Bestands an Hauptmietwohnungen aus.
Hier fiel der Anstieg mit 3,7 Prozent am deutlichsten aus. Der durchschnittliche Mietzins lag im zweiten Quartal 2026 bei 5,7 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt wurden im Erhebungszeitraum rund 1.819.700 Hauptmietwohnungen mit Nettomiete über null Euro erfasst.
Die Betriebskosten stiegen leicht auf 2,7 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich zeigt sich damit ein kontinuierlicher Aufwärtstrend über alle Mietsegmente hinweg, wobei die private Hauptmiete in Gebäuden ab 1945 mit 10,7 Euro pro Quadratmeter das teuerste Segment darstellt. In Altbauten vor 1945 lag die Nettomiete bei 8,5 Euro pro Quadratmeter und blieb damit gegenüber dem Vorjahr unverändert.
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