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ÖVI sieht EWG kritisch
Wohnungseigentümer Verlierer der aktuellen Lage
Der Verband Immobilienwirtschaft (ÖVI) sieht viele Fragen beim geplanten Erneuerbaren Wärmegesetz (EWG) offen und hat auch einige Kritikpunkte. Derzeit liegt das EWG nach seiner Begutachtung wieder beim zuständigen Energieministerium von Leonore Gewessler (Grüne). Besonders kompliziert sei die Lage derzeit für Wohnungseigentümer, vor allem in Wien mit Gasetagenheizung: "Sie sind die Verlierer der aktuellen Lage", sagte ÖVI-Vorstand Udo Weinberger am Dienstag. Es müsse nicht sein, dass sie "auch a la longue die Verlierer" blieben, derzeit hätten sie aber ein Problem bei der Entscheidungsfindung, wie sie weiter heizen sollen, wenn sie auf Gas verzichten. Es brauche Rechtssicherheit bevor es zu Umstellungen durch Eigentümer und Eigentümergesellschaften kommt. "Uns ist es wichtig dass hier das öffentliche und private Recht gut Hand in Hand gehen", so ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel. Und: "Auch Mieter sollen ihren Beitrag zur Klimawende leisten müssen." "Uns fehlen immer noch die technischen Konzepte und Alternativen", beklagte Weinberger. Der Verband hinterfragt im Zusammenhang mit dem EWG auch das geplante Zentralisierungsgebot für Heizungen. Denn dezentrale Anlagen (Gas-Etagenheizungen) sollen geplantermaßen zentralisiert werden müssen, noch gebe es aber zu wenige Alternativen, denn auch Fernwärme sei begrenzt verfügbar. Das sei in vielen Fällen auch am sinnvollsten, trotzdem ist gleichzeitig die Möglichkeit geplant, sich aus der Verpflichtung in kurzer Frist herausoptieren zu können. Diese Option sei derzeit aber nur vorgesehen, wenn alle Eigentümer in einem Haus dafür optierten.
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AutorLeon Protz
Tags
ÖVI
Anton Holzapfel
Udo Weinberger
Leonore Gewessler
ewg
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