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Österreich verkauft Kaserne
Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal
und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Österreich verkauft Kaserne
Porr profitiert von Wohnbau-Comeback
Deutschlands Wohnimmobilien werden weiter teurer
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Österreich verkauft Kaserne
Mehr als 30 Hektar Stadtgeschichte kommen in Baden auf den Markt. Die ehemalige Martinek-Kaserne wird verkauft, der Mindestpreis liegt bei rund 36 Millionen Euro. Insgesamt geht es um etwa 369.000 Quadratmeter. Angebote können noch bis zum 12. Mai abgegeben werden. Das Areal steht unter Denkmalschutz und erfordert entsprechend durchdachte Nutzungskonzepte.
Über Jahre hinweg haben Bund, Stadt und weitere Stellen rechtliche und organisatorische Fragen geklärt. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen, der Startschuss für neue Entwicklungen ist gefallen. Politisch spricht man vom Beginn eines neuen Kapitels mit erheblichem Potenzial für die Stadt.
Porr profitiert von Wohnbau-Comeback
Nach zwei schwierigen Jahren keimt im europäischen Wohnungsbau wieder Hoffnung. Laut der aktuellen Euroconstruct-Analyse hat sich der Neubau von Wohnimmobilien 2025 stabilisiert, nachdem steigende Zinsen den Markt zuvor stark gebremst hatten. Mit der Lockerung der Geldpolitik kommen aufgeschobene Projekte zurück. Für 2026 rechnet Euroconstruct mit einem Wachstum der Bauausgaben von gut 4 Prozent, 2027 soll das Plus sogar über 5 Prozent liegen.
In der Abschwungphase war es vor allem die Renovierung, die den Markt gestützt hat. Viele Haushalte investierten nicht in Neubauten, sondern in energetische Sanierungen und die Aufwertung bestehender Gebäude. EU Vorgaben zur Energieeffizienz und nationale Förderungen haben diesen Trend verstärkt. Langfristig sieht Euroconstruct eine klare Verschiebung hin zu Renovierung und energieeffizientem Umbau, auch wenn das Wachstum hier kurzfristig geringer ausfällt als im Neubau.
Genau in diesen beiden Segmenten ist die Porr stark vertreten. Im Wohnungsneubau realisiert der Konzern aktuell größere Projekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit, etwa ein neues Wohngebäude in Berlin mit energieeffizientem Standard und moderner Bauweise. Parallel dazu setzt die Porr auf die Revitalisierung bestehender Wohnhäuser, wie bei einem Projekt in Wien, wo Sanierung, Dachausbau und Nachverdichtung kombiniert werden.
Deutschlands Wohnimmobilien werden weiter teurer
Der deutsche Immobilienmarkt hat 2025 deutlich zugelegt. Laut dem Immobilienpreisindex der Pfandbriefbanken sind die Preise im Jahresverlauf um rund 4 Prozent gestiegen. Damit hat sich der Aufwärtstrend gegenüber 2024 spürbar beschleunigt. In allen Quartalen ging es nach oben, zuletzt auch zum Jahresende.
Die Pfandbriefbanken sprechen von einer stabilen Erholung. Die Preiszuwächse fallen moderater aus als in der Niedrigzinsphase, bleiben aber klar positiv. Hauptgrund ist der anhaltende Mangel an Wohnraum. Deshalb rechnen Marktbeobachter auch 2026 mit weiter steigenden Preisen bei Wohnimmobilien.
In den sieben größten deutschen Metropolen war die Entwicklung sogar noch etwas dynamischer. In Städten wie Berlin, Frankfurt, München oder Hamburg verteuerten sich Wohnimmobilien im Schnitt um knapp 5 Prozent. Frankfurt führte die Liste an, während Stuttgart das geringste Plus verzeichnete.
Unterm Strich bleibt der Markt unter Druck: Solange zu wenig gebaut wird, dürfte die Erholung weitergehen – und die Preise weiter steigen.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Österreich verkauft Kaserne
Porr profitiert von Wohnbau-Comeback
Deutschlands Wohnimmobilien werden weiter teurer
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Österreich verkauft Kaserne
Mehr als 30 Hektar Stadtgeschichte kommen in Baden auf den Markt. Die ehemalige Martinek-Kaserne wird verkauft, der Mindestpreis liegt bei rund 36 Millionen Euro. Insgesamt geht es um etwa 369.000 Quadratmeter. Angebote können noch bis zum 12. Mai abgegeben werden. Das Areal steht unter Denkmalschutz und erfordert entsprechend durchdachte Nutzungskonzepte.
Über Jahre hinweg haben Bund, Stadt und weitere Stellen rechtliche und organisatorische Fragen geklärt. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen, der Startschuss für neue Entwicklungen ist gefallen. Politisch spricht man vom Beginn eines neuen Kapitels mit erheblichem Potenzial für die Stadt.
Porr profitiert von Wohnbau-Comeback
Nach zwei schwierigen Jahren keimt im europäischen Wohnungsbau wieder Hoffnung. Laut der aktuellen Euroconstruct-Analyse hat sich der Neubau von Wohnimmobilien 2025 stabilisiert, nachdem steigende Zinsen den Markt zuvor stark gebremst hatten. Mit der Lockerung der Geldpolitik kommen aufgeschobene Projekte zurück. Für 2026 rechnet Euroconstruct mit einem Wachstum der Bauausgaben von gut 4 Prozent, 2027 soll das Plus sogar über 5 Prozent liegen.
In der Abschwungphase war es vor allem die Renovierung, die den Markt gestützt hat. Viele Haushalte investierten nicht in Neubauten, sondern in energetische Sanierungen und die Aufwertung bestehender Gebäude. EU Vorgaben zur Energieeffizienz und nationale Förderungen haben diesen Trend verstärkt. Langfristig sieht Euroconstruct eine klare Verschiebung hin zu Renovierung und energieeffizientem Umbau, auch wenn das Wachstum hier kurzfristig geringer ausfällt als im Neubau.
Genau in diesen beiden Segmenten ist die Porr stark vertreten. Im Wohnungsneubau realisiert der Konzern aktuell größere Projekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit, etwa ein neues Wohngebäude in Berlin mit energieeffizientem Standard und moderner Bauweise. Parallel dazu setzt die Porr auf die Revitalisierung bestehender Wohnhäuser, wie bei einem Projekt in Wien, wo Sanierung, Dachausbau und Nachverdichtung kombiniert werden.
Deutschlands Wohnimmobilien werden weiter teurer
Der deutsche Immobilienmarkt hat 2025 deutlich zugelegt. Laut dem Immobilienpreisindex der Pfandbriefbanken sind die Preise im Jahresverlauf um rund 4 Prozent gestiegen. Damit hat sich der Aufwärtstrend gegenüber 2024 spürbar beschleunigt. In allen Quartalen ging es nach oben, zuletzt auch zum Jahresende.
Die Pfandbriefbanken sprechen von einer stabilen Erholung. Die Preiszuwächse fallen moderater aus als in der Niedrigzinsphase, bleiben aber klar positiv. Hauptgrund ist der anhaltende Mangel an Wohnraum. Deshalb rechnen Marktbeobachter auch 2026 mit weiter steigenden Preisen bei Wohnimmobilien.
In den sieben größten deutschen Metropolen war die Entwicklung sogar noch etwas dynamischer. In Städten wie Berlin, Frankfurt, München oder Hamburg verteuerten sich Wohnimmobilien im Schnitt um knapp 5 Prozent. Frankfurt führte die Liste an, während Stuttgart das geringste Plus verzeichnete.
Unterm Strich bleibt der Markt unter Druck: Solange zu wenig gebaut wird, dürfte die Erholung weitergehen – und die Preise weiter steigen.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
LF
AutorLaura Fürst
Tags
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