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Razzia wegen Immo-Deals

Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal – dem täglichen Podcast-Update für die Immobilienbranche.
Diesen Podcast widmet Ihnen: myhive Offices. Büros, in die man gern kommt.
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Die Schlagzeilen des Tages:
Razzia wegen Immo-Deals bei der EU-Kommission
Immobilienball sammelt 52.000 Euro für den guten Zweck
BIG untersucht NS-Erbe ihres Portfolios

Razzia wegen Immo-Deals
Die Europäische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Europäische Kommission aufgenommen. Anlass ist der Verkauf von 23 Gebäuden an den belgischen Staatsfonds im Jahr 2024. Wie die Kommission bestätigte, kam es in diesem Zusammenhang zu Durchsuchungen von Büros der EU-Kommission, nachdem die Financial Times darüber berichtet hatte.
Hintergrund sind mögliche Unregelmäßigkeiten beim Verkauf der Immobilien. Die betroffenen Gebäude waren 2024 um rund 900 Millionen Euro veräußert worden. Die EU-Kommission hatte den Deal damals als regelkonform und im Einklang mit den EU-Finanzvorschriften bezeichnet. Ein Sprecher betonte nun erneut, man sei zu Transparenz und Rechenschaft verpflichtet und werde mit den Ermittlungsbehörden uneingeschränkt kooperieren.

Immobilienball sammelt 52.000 Euro ein
Am Freitag stand die Wiener Hofburg ganz im Zeichen der Immobilienbranche. Mehr als 3.200 Gäste nahmen am Jubiläumsball teil, der seit zwei Jahrzehnten ein Fixpunkt im gesellschaftlichen Kalender der Branche ist.
Neben Tradition und Eleganz setzte der Ball auch heuer ein starkes Zeichen für soziales Engagement. Insgesamt 52.000 Euro wurden für das Charity-Projekt „Urli, Burli und Schnurli“ der Volkshilfe Wien gesammelt. Der Erlös stammt aus dem Verkauf der Spendenkarten, organisiert vom Veranstalter epmedia. Übergeben wurde der Scheck von Veranstalterin Iris Einwaller-Probst gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

BIG untersucht NS-Erbe des Portfolios
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kontaminiertes Erbe?“ hat die Bundesimmobiliengesellschaft Gebäude aus ihrem Portfolio auf ihre Nutzung während der NS-Zeit untersuchen lassen. Der „Geigerzähler der Geschichte“, wie es die Historikerin Barbara Stelzl-Marx formulierte, schlug dabei in den meisten Fällen aus.
Von 74 näher untersuchten Liegenschaften wiesen 72 Gebäude nachweisbare Bezüge zum nationalsozialistischen Unrechtsregime auf. Weitere Immobilien sollen noch analysiert werden. Die Ergebnisse will die Bundesimmobiliengesellschaft schrittweise öffentlich machen.

Das waren die wichtigsten Meldungen dieses Morgens.
Was im Laufe des Tages noch passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 15. Februar 2026 - zuletzt bearbeitet am 15. Februar 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
20. Immobilienball
BIG
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