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Schweizer Finma warnt vor Immoblase
... wie seit über 20 Jahren unverändert
Die Warnungen für einen Platzen der Immobilienblase in der Schweiz sind älter als der Euro. Seit gut zweieinhalb Jahrzehnten wird von Seiten der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma davor gewarnt, dass der Schweizer Immobilienmarkt zeitnah kollabieren werde. Es gibt hierort sogar noch länger den Schweizer Immoblien-Bubble-Index. Freilich, war vor 20 Jahren oder auch nur vor 10 Jahren da die Nerven verloren hatte und sich von Immobilieninvestments trennte, hat seither viel Geld verloren. Denn die Preise in der Schweiz gingen seither wiederholt durch die Decke, eine echte Preiskorrektur blieb mittelfristig und langfristig betrachtet jedenfalls aus.
Jetzt ist es wieder so weit: Laut ihrem aktuellen Risikobericht haben sich die Gefahren für Banken und Versicherer seit 2024 deutlich verschärft – sowohl im finanziellen als auch im technologischen Bereich. Besonders aufmerksam blickt die Behörde dabei auf die steigenden Risiken im Immobilien- und Hypothekensektor.
Zu den neun Hauptrisiken zählen laut Finma insbesondere Kredit- und Liquiditätsrisiken, die schwache Konjunktur sowie das sogenannte Credit-Spread-Risiko, also die Gefahr von Verlusten durch veränderte Risikoprämien bei Anleihen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung warnt die Aufsicht vor steigenden Preisen und möglichen Fehlbewertungen, die das System bei Zinsänderungen anfällig machen könnten.
Zunehmend relevant werden auch die technologischen Bedrohungen. Cyberangriffe, Softwarefehler und veraltete IT-Systeme gelten laut Finma als potenzielle Schwachstellen, insbesondere im Kontext des immer komplexeren Outsourcings. Viele Finanzinstitute greifen heute auf externe IT- und Servicedienstleister zurück – ein Trend, der Effizienzgewinne bringt, aber auch systemische Risiken birgt. Die Finma spricht in diesem Zusammenhang von einer gefährlichen „Konzentration auf wenige Anbieter“ und mahnt, Risiken in den Lieferketten besser zu erkennen und zu steuern.
Erstmals enthält der Bericht auch einen Klimarisikoteil, der aufzeigt, wie Aufsicht und Institute mit physischen und transitorischen Klimarisiken umgehen. Während zwei Drittel der Schweizer Institute mittlerweile Klimaziele definiert haben, setzen nur rund 38 Prozent diese auch konkret im Vermögensmanagement um.
Jetzt ist es wieder so weit: Laut ihrem aktuellen Risikobericht haben sich die Gefahren für Banken und Versicherer seit 2024 deutlich verschärft – sowohl im finanziellen als auch im technologischen Bereich. Besonders aufmerksam blickt die Behörde dabei auf die steigenden Risiken im Immobilien- und Hypothekensektor.
Zu den neun Hauptrisiken zählen laut Finma insbesondere Kredit- und Liquiditätsrisiken, die schwache Konjunktur sowie das sogenannte Credit-Spread-Risiko, also die Gefahr von Verlusten durch veränderte Risikoprämien bei Anleihen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung warnt die Aufsicht vor steigenden Preisen und möglichen Fehlbewertungen, die das System bei Zinsänderungen anfällig machen könnten.
Zunehmend relevant werden auch die technologischen Bedrohungen. Cyberangriffe, Softwarefehler und veraltete IT-Systeme gelten laut Finma als potenzielle Schwachstellen, insbesondere im Kontext des immer komplexeren Outsourcings. Viele Finanzinstitute greifen heute auf externe IT- und Servicedienstleister zurück – ein Trend, der Effizienzgewinne bringt, aber auch systemische Risiken birgt. Die Finma spricht in diesem Zusammenhang von einer gefährlichen „Konzentration auf wenige Anbieter“ und mahnt, Risiken in den Lieferketten besser zu erkennen und zu steuern.
Erstmals enthält der Bericht auch einen Klimarisikoteil, der aufzeigt, wie Aufsicht und Institute mit physischen und transitorischen Klimarisiken umgehen. Während zwei Drittel der Schweizer Institute mittlerweile Klimaziele definiert haben, setzen nur rund 38 Prozent diese auch konkret im Vermögensmanagement um.
GR
AutorGerhard Rodler
Tags
2024
2025
Schweiz
Banken
Konjunktur
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