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So-Strom treibt Energiegemeinschaften
Österreichweit Projekte umgesetzt
Das Grazer Start-up So-Strom gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Akteure im österreichischen Markt für Energiegemeinschaften. Mit über 100 laufenden Projekten in Gemeinden, Unternehmen und Privathaushalten treibt das Softwareunternehmen den Ausbau dezentraler Energieerzeugung aktiv voran.
Besonders in Wien zeigen sich die Vorteile gemeinschaftlicher Modelle für erneuerbare Energie deutlich. Nach der Energiegemeinschaft Oberlaa ist nun in Floridsdorf ein weiteres urbanes Projekt umgesetzt worden: die GEA Töllergasse. Der Verein wurde bereits gegründet, der Projektstart erfolgte im März. In dem Neubau aus dem Jahr 2017 mit knapp 100 Wohneinheiten werden künftig rund ein Drittel der Haushalte Teil der Gemeinschaft. Die Stromerzeugung erfolgt über eine Photovoltaikanlage auf den beiden Dächern mit einer Jahresleistung von rund 100.000 Kilowattstunden.
Die Planung stammt von David Aykler, Architekt bei Lichtblau | Spindler Architekten und Gründer der Energiegemeinschaft. Er entwickelte vorab ein Wirtschaftlichkeitskonzept für die PV-Anlage. „Unser Ziel war, die vorhandenen Dachflächen effizient zu nutzen und den erzeugten Strom direkt in der Gemeinschaft zu halten“, erklärt Aykler.
So-Strom übernimmt als All-in-Servicepartner den kompletten Gründungsprozess der Energiegemeinschaften – von der organisatorischen und rechtlichen Begleitung über die digitale Mitgliederverwaltung bis zur steuerlichen Abrechnung im laufenden Betrieb. Damit wird ein einfach zugängliches, praxisnahes Modell für lokale Energieerzeugung geschaffen.
Zentrales Element sind die sogenannten GEAs (Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen). Diese eignen sich besonders für Genossenschaften, Bauträger, Hausverwaltungen und Gewerbeimmobilien. Der erzeugte Strom wird über das hauseigene Netz verteilt, sodass keine öffentlichen Netzgebühren oder Abgaben anfallen. Das senkt die Energiekosten für alle Beteiligten erheblich und ermöglicht gleichzeitig attraktive Renditen.
Mit seinen Projekten fördert So-Strom die regionale Energieunabhängigkeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Immobiliensektors. Gerade vor dem Hintergrund hoher Energiepreise und dem Wegfall staatlicher Entlastungsmaßnahmen gewinnen Energiegemeinschaften an Bedeutung.
„Energie gemeinschaftlich zu erzeugen und zu nutzen ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern wirtschaftlich zukunftsweisend“, heißt es seitens So-Strom. „Unser Ziel ist ein dezentrales, stabiles und solidarisches Energiesystem, das die lokale Wertschöpfung stärkt und die Abhängigkeit von externen Versorgern reduziert.“
Besonders in Wien zeigen sich die Vorteile gemeinschaftlicher Modelle für erneuerbare Energie deutlich. Nach der Energiegemeinschaft Oberlaa ist nun in Floridsdorf ein weiteres urbanes Projekt umgesetzt worden: die GEA Töllergasse. Der Verein wurde bereits gegründet, der Projektstart erfolgte im März. In dem Neubau aus dem Jahr 2017 mit knapp 100 Wohneinheiten werden künftig rund ein Drittel der Haushalte Teil der Gemeinschaft. Die Stromerzeugung erfolgt über eine Photovoltaikanlage auf den beiden Dächern mit einer Jahresleistung von rund 100.000 Kilowattstunden.
Die Planung stammt von David Aykler, Architekt bei Lichtblau | Spindler Architekten und Gründer der Energiegemeinschaft. Er entwickelte vorab ein Wirtschaftlichkeitskonzept für die PV-Anlage. „Unser Ziel war, die vorhandenen Dachflächen effizient zu nutzen und den erzeugten Strom direkt in der Gemeinschaft zu halten“, erklärt Aykler.
So-Strom übernimmt als All-in-Servicepartner den kompletten Gründungsprozess der Energiegemeinschaften – von der organisatorischen und rechtlichen Begleitung über die digitale Mitgliederverwaltung bis zur steuerlichen Abrechnung im laufenden Betrieb. Damit wird ein einfach zugängliches, praxisnahes Modell für lokale Energieerzeugung geschaffen.
Zentrales Element sind die sogenannten GEAs (Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen). Diese eignen sich besonders für Genossenschaften, Bauträger, Hausverwaltungen und Gewerbeimmobilien. Der erzeugte Strom wird über das hauseigene Netz verteilt, sodass keine öffentlichen Netzgebühren oder Abgaben anfallen. Das senkt die Energiekosten für alle Beteiligten erheblich und ermöglicht gleichzeitig attraktive Renditen.
Mit seinen Projekten fördert So-Strom die regionale Energieunabhängigkeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Immobiliensektors. Gerade vor dem Hintergrund hoher Energiepreise und dem Wegfall staatlicher Entlastungsmaßnahmen gewinnen Energiegemeinschaften an Bedeutung.
„Energie gemeinschaftlich zu erzeugen und zu nutzen ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern wirtschaftlich zukunftsweisend“, heißt es seitens So-Strom. „Unser Ziel ist ein dezentrales, stabiles und solidarisches Energiesystem, das die lokale Wertschöpfung stärkt und die Abhängigkeit von externen Versorgern reduziert.“
GR
AutorGerhard Rodler
Tags
2025
Österreich
Projekte
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