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Wohnungen: Stabile Preise, mehr Auswahl
Energetische Schere klappt auf
Der deutsche Wohnimmobilienmarkt zeigt laut dem aktuellen Marktbericht 2026/27 von Engel & Völkers eine Kombination aus stabilen Angebotspreisen und wachsender Objektauswahl. Im zweiten Quartal 2026 wurden 10,8 Prozent mehr Bestandswohnungen online inseriert als im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen lag mit 4.034 Euro pro Quadratmeter moderat um 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert.
Gleichzeitig verzeichnet der Mietmarkt weiterhin einen deutlichen Aufwärtstrend: Über die vergangenen fünf Jahre stiegen die Angebotsmieten für Wohnungen kumuliert um 24,3 Prozent. Till-Fabian Zalewski, Group Co-CEO von Engel & Völkers, sieht in der moderaten Kaufpreisentwicklung bei anhaltendem Druck auf dem Mietmarkt eine gestärkte Position für Kaufinteressenten. Spitzenreiter bei den Angebotspreisen bleiben unverändert München (9.061 Euro/m²), Hamburg (6.569 Euro/m²) und Frankfurt am Main (6.358 Euro/m²).
Zusätzlich entwickelt sich der energetische Zustand zu einem maßgeblichen Preisfaktor. Während Wohnungen mit modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen oder Fernwärme in den letzten drei Jahren um über 5 Prozent im Angebotspreis zulegten, fielen Objekte mit Öl- oder Gasheizung leicht ab. Auch bei den Energieeffizienzklassen zeigt sich ein klarer Schnitt: Während die Klassen A+ bis B im ersten Halbjahr 2026 um 1,2 Prozent zulegten, verzeichneten die Effizienzklassen E bis G Abschläge von bis zu 2,1 Prozent.
Gleichzeitig verzeichnet der Mietmarkt weiterhin einen deutlichen Aufwärtstrend: Über die vergangenen fünf Jahre stiegen die Angebotsmieten für Wohnungen kumuliert um 24,3 Prozent. Till-Fabian Zalewski, Group Co-CEO von Engel & Völkers, sieht in der moderaten Kaufpreisentwicklung bei anhaltendem Druck auf dem Mietmarkt eine gestärkte Position für Kaufinteressenten. Spitzenreiter bei den Angebotspreisen bleiben unverändert München (9.061 Euro/m²), Hamburg (6.569 Euro/m²) und Frankfurt am Main (6.358 Euro/m²).
Zusätzlich entwickelt sich der energetische Zustand zu einem maßgeblichen Preisfaktor. Während Wohnungen mit modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen oder Fernwärme in den letzten drei Jahren um über 5 Prozent im Angebotspreis zulegten, fielen Objekte mit Öl- oder Gasheizung leicht ab. Auch bei den Energieeffizienzklassen zeigt sich ein klarer Schnitt: Während die Klassen A+ bis B im ersten Halbjahr 2026 um 1,2 Prozent zulegten, verzeichneten die Effizienzklassen E bis G Abschläge von bis zu 2,1 Prozent.
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AutorLaura Fürst
Tags
Wohnimmobilienmarkt
Mietmarkt
Engel & Völkers
München
Deutschland
Marktbericht 2026
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