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Starkes Jahr für Wiener Zinshausmarkt

Verkäufe um 31 Prozent gestiegen

Das Jahr 2021 war ein fulminantes Jahr für den Wiener Zinshausmarkt. Das zeigt der "Erste Wiener Zinshaumarktbericht von Otto Immobilien", der heute präsentiert wurde. Demnach fanden in Wien 668 Verkäufe statt, eine Steigerung von 31 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020. Das Transaktionsvolumen erreichte im Vorjahr 2,1 Milliarden Euro, wobei erstmals auch Share Deals mit eingerechnet wurden. Ohne Sharedeals beläuft sich das Volumen auf knapp 1,6 Milliarden Euro. "Von den Bezirken her haben wir vor allem im 10. Und 20. Bezirk hohe Transaktions-Steigerungen. In beiden Bezirken hat sich das das Transaktionsvolumen mehr als verdoppelt", erläutert Philipp Maisel, Teamleiter Zinshaus bei Otto Immobilien. Auch in den Flächenbezirken 21, 22 und 23 wurde ein starker Anstieg registriert. In allen Bezirke, mit Ausnahme von Simmering und Döbling, hat es ein Wachstum gegeben. Zudem sind sowohl die Mindestpreise als auch die Maximalpreise stark gestiegen. Die Maximalpreise sind innerhalb eines halben Jahres im Schnitt um 11 Prozent gestiegen, im 20. Bezirk sogar um 29 Prozent. "Plakativ kann man sagen, dass es unter 2 Millionen Euro kein Zinshaus mehr in Wien zu haben ist", so Maisel. Die Rendite ist dementsprechend noch einmal gesunken. "Die Rendite liegt nur noch mehr im 11. Bezirk über 3 Prozent. Die Spitzenrendite für das beste Objekt im 1. Bezirk liegt nur noch bei 0,64 Prozent", so Christoph Lukaschek, Leiter Investment bei Otto Immobilien. Auch die Anzahl der Share Deals ist in den letzten Jahren gestiegen. Laut Florian Schmidl, Geschäftsführer von Mazars Austria, der für Otto Immobilien diese Daten aushebt, lag das Volumen bei den Share Deals bei 500 Millionen Euro. Schmidl sieht auch eine Tendenz zu GmbH & Co. KGs. Bereits 5 Prozent der Share Deals betrafen GmbH und Co KGs. "Der Grund dafür ist, dass mit diesem Instrument auch stille Reserven steuerlich verwerten kann. Deswegen ist diese Gesellschaftsform ein attraktives Instrument", so Schmidl. Maisel sieht aktuell auch einen steigenden Verkaufswillen der Zinshauseigentümer: Jene Zinshauseigentümer, die im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie unsicheren Lage von einem Verkauf Abstand genommen haben, sind nun wieder deutlich aktiver."
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 21. März 2022 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
Wohnen
Markt
Zinshausmarktbericht
Christoph Lukaschek
philipp maisel

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