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Stimmung in D steigt
Stimmungsbarometer zeigt nach oben
Für die deutsche Immobilienwirtschaft bleibt die gesamtwirtschaftliche Situation trotz der leichten konjunkturellen Abschwächung dank stabiler Rahmenbedingungen gut. Dieser Meinung ist Florian Wenner, Head of Research & ESG bei Praemia REIM Germany.
„Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,1 Prozent geschrumpft und das, obwohl sie sich schon in einer Phase des konjunkturellen Aufwinds wähnte – ein deutlicher und auch überraschender Stimmungsdämpfer.“ Umso mehr könne gerade Deutschland Signale für eine konjunkturelle Wende gut gebrauchen. Die im Juni erfolgte Leitzinssenkung sei hier ein Schritt in die richtige Richtung, so Wenner.
„Doch trotz schrumpfender Wirtschaft, einem Transaktionsvolumen, das im ersten Halbjahr unter 10 Milliarden Euro lag und aktuell kaum stattfindenden Transaktionen zeigt das Stimmungsbarometer in der Immobilienbranche deutlich nach oben“, erklärt der Researcher. Die Branche blicke also vergleichsweise optimistisch in die Zukunft. „Dafür spricht, dass die viel beschworene Belebung der Transaktionstätigkeit scheinbar so langsam in Gang kommt.“ Immerhin hätten sich die Spitzenrenditen in den letzten sechs Monaten stabilisiert, viele Buchwerte seien nach unten korrigiert und der Leitzins leicht gesenkt worden.
„Bei all diesen Vorzeichen drängt sich also die Frage auf: Worauf warten die Akteure noch?“ Laut Wenner sind die Gründe hierfür vielschichtig. Neben der Trägheit des Marktes liege es insbesondere an der noch immer vorherrschenden Skepsis der Anleger gegenüber Immobilieninvestments. In vielen Nutzungsarten scheinen ihnen Immobilienanlagen noch nicht attraktiv genug. „Dazu kommt, dass Unsicherheit darüber besteht, in welcher Höhe die Kosten des ökologischen Umbaus im Gebäudesektor berücksichtigt werden müssen. Außerdem haben viele Investoren in den letzten Jahren Abwertungen oder sogar Verluste hinnehmen müssen. Das schürt die Skepsis. Denn: Das gebrannte Kind scheut erstmal das Feuer. Für die Asset Manager bedeutet das: Noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.“
„Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,1 Prozent geschrumpft und das, obwohl sie sich schon in einer Phase des konjunkturellen Aufwinds wähnte – ein deutlicher und auch überraschender Stimmungsdämpfer.“ Umso mehr könne gerade Deutschland Signale für eine konjunkturelle Wende gut gebrauchen. Die im Juni erfolgte Leitzinssenkung sei hier ein Schritt in die richtige Richtung, so Wenner.
„Doch trotz schrumpfender Wirtschaft, einem Transaktionsvolumen, das im ersten Halbjahr unter 10 Milliarden Euro lag und aktuell kaum stattfindenden Transaktionen zeigt das Stimmungsbarometer in der Immobilienbranche deutlich nach oben“, erklärt der Researcher. Die Branche blicke also vergleichsweise optimistisch in die Zukunft. „Dafür spricht, dass die viel beschworene Belebung der Transaktionstätigkeit scheinbar so langsam in Gang kommt.“ Immerhin hätten sich die Spitzenrenditen in den letzten sechs Monaten stabilisiert, viele Buchwerte seien nach unten korrigiert und der Leitzins leicht gesenkt worden.
„Bei all diesen Vorzeichen drängt sich also die Frage auf: Worauf warten die Akteure noch?“ Laut Wenner sind die Gründe hierfür vielschichtig. Neben der Trägheit des Marktes liege es insbesondere an der noch immer vorherrschenden Skepsis der Anleger gegenüber Immobilieninvestments. In vielen Nutzungsarten scheinen ihnen Immobilienanlagen noch nicht attraktiv genug. „Dazu kommt, dass Unsicherheit darüber besteht, in welcher Höhe die Kosten des ökologischen Umbaus im Gebäudesektor berücksichtigt werden müssen. Außerdem haben viele Investoren in den letzten Jahren Abwertungen oder sogar Verluste hinnehmen müssen. Das schürt die Skepsis. Denn: Das gebrannte Kind scheut erstmal das Feuer. Für die Asset Manager bedeutet das: Noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.“
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AutorStefan Posch
Tags
Immobilienwirtschaft
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