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Verkäufe 2024 nicht überall gefallen
Positive Entwicklungen in Wien, Vorarlberg und Niederösterreich
Eine neue Analyse der Compass-Gruppe in Zusammenarbeit mit der DataScience Service zeigt jetzt datenbasiert, wie sich die wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Zinsen und strengere Kreditvergaberichtlinien auf die Immobileinwirtschaft ausgewirkt hat.
Demnach lag das Transaktionsvolumen der Immobilienkäufe 2024 mit Stichtag 18. Februar bei 24,1 Milliarden Euro – ein Rückgang von 0,7 Prozent zum Vorjahr. Auch die Anzahl der Kaufverträge sank um 7,1 Prozent auf 65.281. Die Entwicklung variiert jedoch stark nach Bundesland. Während das Burgenland (-13,6 Prozent), Kärnten (-11 Prozent), Oberösterreich (-10,3 Prozent), Salzburg (-3,4 Prozent), die Steiermark (-15,5 Prozent) und Tirol (-9,4 Prozent) weiterhin rückläufige Zahlen verzeichnen, konnten Niederösterreich (+5,1 Prozent), Vorarlberg (+7,1 Prozent) und Wien (+15,9 Prozent) positive Entwicklungen verzeichnen. Insbesondere Wien sticht mit einem beeindruckenden Anstieg von rund 5,74 Milliarden Euro auf 6,65 Milliarden Euro hervor.
Ein besonders komplexes Thema bleibt die Erfassung von Share Deals, bei denen Immobilien nicht direkt verkauft, sondern durch den Erwerb von Unternehmensanteilen übertragen werden. Diese Transaktionen erscheinen nicht im Grundbuch und entziehen sich damit klassischen Marktanalysen. „In der öffentlichen Diskussion über den Immobilienmarkt fehlen oft belastbare Zahlen zu Share Deals, da verfügbare Quellen de facto nicht vorhanden sind. Unsere Analyse liefert erstmals eine transparente und fundierte Zahlengrundlage, die zeigt, in welchem Umfang diese Transaktionen tatsächlich stattfinden", so Hermann Futter, Geschäftsführer der Compass-Gruppe.
Laut der Analyse wurden 2024 insgesamt 1.082 Unternehmen mit 7.742 Grundstücken identifiziert, die von einem Share Deal betroffen waren. In Fällen mit einer Anteilsübertragung von mehr als 50 Prozent waren es 684 Unternehmen mit 3.240 Grundstücken. Besonders relevant sind jene Fälle mit mehr als 95 Prozent Anteilsübertragung, die als steuerpflichtige Share Deals gelten. Hier wurden 278 Unternehmen mit 1.022 Grundstücken erfasst.
Demnach lag das Transaktionsvolumen der Immobilienkäufe 2024 mit Stichtag 18. Februar bei 24,1 Milliarden Euro – ein Rückgang von 0,7 Prozent zum Vorjahr. Auch die Anzahl der Kaufverträge sank um 7,1 Prozent auf 65.281. Die Entwicklung variiert jedoch stark nach Bundesland. Während das Burgenland (-13,6 Prozent), Kärnten (-11 Prozent), Oberösterreich (-10,3 Prozent), Salzburg (-3,4 Prozent), die Steiermark (-15,5 Prozent) und Tirol (-9,4 Prozent) weiterhin rückläufige Zahlen verzeichnen, konnten Niederösterreich (+5,1 Prozent), Vorarlberg (+7,1 Prozent) und Wien (+15,9 Prozent) positive Entwicklungen verzeichnen. Insbesondere Wien sticht mit einem beeindruckenden Anstieg von rund 5,74 Milliarden Euro auf 6,65 Milliarden Euro hervor.
Ein besonders komplexes Thema bleibt die Erfassung von Share Deals, bei denen Immobilien nicht direkt verkauft, sondern durch den Erwerb von Unternehmensanteilen übertragen werden. Diese Transaktionen erscheinen nicht im Grundbuch und entziehen sich damit klassischen Marktanalysen. „In der öffentlichen Diskussion über den Immobilienmarkt fehlen oft belastbare Zahlen zu Share Deals, da verfügbare Quellen de facto nicht vorhanden sind. Unsere Analyse liefert erstmals eine transparente und fundierte Zahlengrundlage, die zeigt, in welchem Umfang diese Transaktionen tatsächlich stattfinden", so Hermann Futter, Geschäftsführer der Compass-Gruppe.
Laut der Analyse wurden 2024 insgesamt 1.082 Unternehmen mit 7.742 Grundstücken identifiziert, die von einem Share Deal betroffen waren. In Fällen mit einer Anteilsübertragung von mehr als 50 Prozent waren es 684 Unternehmen mit 3.240 Grundstücken. Besonders relevant sind jene Fälle mit mehr als 95 Prozent Anteilsübertragung, die als steuerpflichtige Share Deals gelten. Hier wurden 278 Unternehmen mit 1.022 Grundstücken erfasst.
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AutorStefan Posch
Tags
2024
Wien
Transaktionen
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Hermann Futter
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