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Wohneigentum legt wieder zu

Preise steigen bereits wieder, die Nachfrage auch

Endlich! Die Trendwende ist da. Die Immobilienpreise in Österreich legen 2024 wieder zu. Dies hatte heute früh das immoflash Morgenjournal kurz berichtet. Laut der aktuellen Datenanalyse von ImmoScout24 auf Basis von 181.000 Angeboten verteuerte sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 2 Prozent. Während 2023 noch 5.697 Euro pro Quadratmeter zu bezahlen waren, liegt der Wert 2024 bei 5.810 Euro. Wer eine Eigentumswohnung kaufen möchte, zahlt für eine 70-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt gut 400.000 Euro. Der langjährige Trend steigender Kaufpreise setzte sich nach einer kurzen Stagnation 2022 und 2023 nun in fast allen Bundesländern fort – mit Ausnahme des Burgenlandes.
Tirol, Vorarlberg und Wien bleiben die teuersten Regionen auf dem Wohnungsmarkt , während die Steiermark und das Burgenland die günstigsten Bundesländer für Wohneigentum sind. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen stieg auf ImmoScout24 um 19 Prozent im Vergleich zu 2023. Besonders deutlich zeigt sich die Preisentwicklung in der Steiermark, wo sich die Angebotspreise um 4 Prozent erhöht und der Quadratmeter nun 4.312 Euro kostet. Auch Niederösterreich (4.527 Euro/qm), Oberösterreich (4.500 Euro/qm) und Vorarlberg (6.797 Euro/qm) verzeichnen Preisanstiege von jeweils 3 Prozent. In Salzburg stiegen die Preise um 2 Prozent (6.175 Euro/qm), während Wien eine moderate Preiserhöhung von 1 Prozent auf 6.587 Euro aufweist.
Doch nicht überall steigen die Immobilienpreise . In Kärnten und Tirol blieb der Quadratmeterpreis mit 4.902 Euro bzw. 6.928 Euro stabil. Ein deutlicher Nachteil zeigt sich im Burgenland: Hier sanken die Kosten für eine Eigentumswohnung um 8 Prozent auf 3.909 Euro pro Quadratmeter. Das macht das Burgenland zum einzigen Bundesland, in dem Käufer 2024 von günstigeren Kaufpreisen profitieren.
Die Preisunterschiede auf dem Immobilienmarkt sind weiterhin beträchtlich. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet in Tirol durchschnittlich 484.940 Euro, in Vorarlberg 475.765 Euro und in Wien 461.078 Euro. In der Steiermark ist eine vergleichbare Immobilie mit 301.816 Euro deutlich günstiger, während das Burgenland mit einem Durchschnittspreis von 273.636 Euro die günstigsten Wohnungspreise aufweist.
Parallel zu den steigenden Angebotspreisen wächst auch das Kaufinteresse. Die Nachfrage nach Immobilien stieg im Schnitt um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark ist das Plus in Salzburg mit 29 Prozent, gefolgt von Tirol und Vorarlberg mit jeweils 22 Prozent. In Wien wuchs das Interesse um 20 Prozent. Auch in Oberösterreich (+13 Prozent), Kärnten (+12 Prozent), Niederösterreich (+11 Prozent), dem Burgenland (+7 Prozent) und der Steiermark (+6 Prozent) zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend.
Für Investoren, Makler und Bauträger bedeutet das: Die Immobilienbranche bleibt dynamisch, und wer sich aktuell positioniert, kann von den steigenden Preisen und der wachsenden Nachfrage profitieren. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Chancen am Immobilienmarkt zu nutzen. Wer sich jetzt eine Eigentumswohnung sichert, kann von der aktuellen Marktentwicklung profitieren, bevor die Preise weiter steigen.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 17. März 2025 - zuletzt bearbeitet am 17. März 2025


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AutorGerhard Rodler
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