UBM dreht ins Plus und setzt auf Wohnen
Ergebnis nach Steuern springt um 13 Mio. Euro nach oben.
Der Immobilienentwickler UBM Development ist im ersten Halbjahr 2026 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Sowohl vor als auch nach Steuern verzeichnet das Unternehmen ein positives Ergebnis. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) drehte mit 7,3 Millionen Euro deutlich ins Plus (H1 2025: –5,8 Millionen Euro). Das Nettoergebnis verbesserte sich ebenfalls von –6,6 Millionen Euro auf 6,2 Millionen Euro.
Getrieben durch die anhaltend starken Wohnungsverkäufe stieg der Konzernumsatz um 36 Prozent auf 81,2 Millionen Euro, während die Gesamtleistung um 28,2 Prozent auf 179,9 Millionen Euro zulegte. Die Nettoverschuldung sank im gleichen Zeitraum auf 474,6 Millionen Euro – der niedrigste Wert seit Frühjahr 2022. Mit einer Eigenkapitalquote von 36,6 Prozent liegt die UBM über ihrem Zielkorridor von 30 bis 35 Prozent.
CEO Thomas G. Winkler sieht die Strategie des Hauses bestätigt: „Die Trendwende ist jedenfalls in den Zahlen angekommen. Das erste Halbjahr bestätigt unseren Weg“.
Um liquide Mittel für das strategische Wachstumsfeld „Bezahlbares Wohnen“ freizusetzen, treibt UBM das Portfolio-Rebalancing voran. Zuletzt wurden ein Paket an Bestandrechten im Großraum Wien für rund 34,8 Millionen Euro sowie eine Nicht-Kern-Liegenschaft in der Steiermark für 10 Millionen Euro veräußert. Beide Transaktionen erfolgten zum oder über Buchwert und spülten insgesamt mehr als 20 Millionen Euro an liquiden Mitteln in die Kassen.
In Wien setzt das Unternehmen mit einem Pilotprojekt in der Viktor-Kaplan-Straße auf Vorfertigung im Modulbau, um die Bauzeit um 30 Prozent zu verkürzen und Betriebskosten durch Wärmepumpen und Balkonkraftwerke unter zwei Euro pro Quadratmeter zu halten. Vor dem Hintergrund eines historisch niedrigen Fertigstellungsniveaus in Wien rechnet UBM in diesem Segment mit einer nachhaltig hohen Nachfrage.
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