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Unsicherheiten bremsen Investments

Politisches Umfeld bremst Wachstum

Nach einem starken Jahresauftakt zeigen sich die Immobilien-Investmentmärkte im zweiten Quartal 2025 leicht gebremst – jedoch auf stabilem Niveau. Während Wohninvestments deutlich zulegen, bleiben gewerbliche Transaktionen von geopolitischen Unsicherheiten und einem begrenzten Angebot geprägt. 

Die Investmentmärkte in Deutschland spiegeln derzeit ebenfalls die globalen Unsicherheiten wider. Trotz eines gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds wurde im ersten Halbjahr 2025 ein Gesamttransaktionsvolumen von rund 15,9 Milliarden Euro erreicht – ein Plus von 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders dynamisch zeigte sich das Residential-Segment mit einem Zuwachs von 36 % auf rund 4,5 Milliarden Euro. Gewerbliche Transaktionen hingegen sanken um 7 % auf 11,4 Milliarden Euro. Dies ergab die aktuelle Analyse von BNP Paribas Real Estate.

Innerhalb der gewerblichen Segmente führen Einzelhandelsinvestments mit 2,9 Milliarden Euro das Feld an, gefolgt von Logistikimmobilien (2,8 Mrd. €) und Büroobjekten (2,7 Mrd. €). Der Markt bleibt dabei kleinteiliger: Großtransaktionen sind selten, die Zahl der Einzelverkäufe ist hingegen gestiegen. Das Investitionsvolumen in A-Städten wie Berlin, München oder Hamburg liegt zwar unter dem Vorjahr, aber es sind zahlreiche Deals in Vorbereitung. Besonders Berlin bleibt mit 1,3 Milliarden Euro der umsatzstärkste Standort.

Ausländische Investoren beteiligten sich mit 45 % am Marktgeschehen – der höchste Anteil seit 2022. Dabei dominieren europäische und nordamerikanische Kapitalgeber. Die Spitzenrenditen zeigten sich bis Mitte des Jahres stabil: Bei Büroobjekten lagen sie durchschnittlich bei 4,36 %, bei Logistik bei 4,25 %, bei Fachmarktzentren bei 4,65 % und bei Shoppingcentern bei 5,60 %.

Der Ausblick bleibt differenziert: Nationale Sondervermögen und Konjunkturprogramme könnten die Investitionslaune beleben, gleichzeitig bestehen erhebliche geopolitische Risiken. Die Analysten rechnen dennoch mit einem Gesamtvolumen von über 35 Milliarden Euro im Jahresverlauf – vorausgesetzt, die globalen Krisen eskalieren nicht weiter und Zölle bleiben im Rahmen.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 12. August 2025 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


GR
AutorGerhard Rodler
Tags
2025
Transaktionen
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