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Vorsorge braucht Eigentum
Gastbeitrag | Martin Prunbauer
Die private Vorsorge durch Immobilien wird zunehmend durch politische Regulierungen und Bürokratie erschwert, obwohl Eigentum einen wirksamen Schutz vor Altersarmut darstellt.
Der politische Vorstoß, langfristigen Vermögensaufbau über steuerfreie Depots zu fördern, ist zu begrüßen. Doch er offenbart eine gefährliche Schieflage: Während neue Finanzprodukte steuerlich attraktiv gemacht werden sollen, gerät die bewährte Säule der Vorsorge, das Immobilieneigentum unter Druck.
Rund die Hälfte der Österreicher:innen sichert sich mit Wohneigentum ab. Mietfreies Wohnen sowie Einnahmen aus Vermietung sorgen für finanzielle Unabhängigkeit im Alter. Eigenvorsorge mit immer neuen Auflagen zu bestrafen, statt sie konsequent zu schützen, ist kurzsichtige Politik auf dem Rücken privater Eigentümer:innen.
Das Zukunftsdepot Eigentum
Umso schwerer wiegt, dass die Politik diese bewährte Form der Vorsorge systematisch schwächt. Mietrechtliche Eingriffe, zusätzliche Auflagen und steigende steuerliche Belastungen erschweren die private Vermietung und bremsen Investitionen. Die Zeche zahlt vor allem der Mittelstand: Leistungsträger:innen, die sich über Jahrzehnte Eigentum aufgebaut haben, um im Alter nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen.
Das zuletzt beschlossene Budgetbegleitgesetz verschärft die Situation. Bei sogenannten Altgrundstücken steigt die pauschale Immobilienertragsteuer um fast 43 Prozent. Betroffen sind Liegenschaften, die vor dem 31. März 2002 angeschafft wurden, also vor fast einem Vierteljahrhundert oder länger im Eigentum stehen. Diese eklatante Steuererhöhung bestraft genau jene Bürger:innen, die das Prinzip Langfristigkeit verinnerlicht haben.
Neue Vorsorgemodelle dürfen niemals gegen bestehendes Eigentum ausgespielt werden. Wenn der Staat Vermögensaufbau fördern will, braucht es faire Rahmenbedingungen für alle Vorsorgeformen. Das beste Zukunftsdepot Österreichs existiert längst millionenfach: in Form von Wohnungen, Häusern und vermieteten Immobilien. Dieses Eigentum verdient nicht neue Belastungen, sondern verlässliche Rahmenbedingungen.
Rund die Hälfte der Österreicher:innen sichert sich mit Wohneigentum ab. Mietfreies Wohnen sowie Einnahmen aus Vermietung sorgen für finanzielle Unabhängigkeit im Alter. Eigenvorsorge mit immer neuen Auflagen zu bestrafen, statt sie konsequent zu schützen, ist kurzsichtige Politik auf dem Rücken privater Eigentümer:innen.
Das Zukunftsdepot Eigentum
Umso schwerer wiegt, dass die Politik diese bewährte Form der Vorsorge systematisch schwächt. Mietrechtliche Eingriffe, zusätzliche Auflagen und steigende steuerliche Belastungen erschweren die private Vermietung und bremsen Investitionen. Die Zeche zahlt vor allem der Mittelstand: Leistungsträger:innen, die sich über Jahrzehnte Eigentum aufgebaut haben, um im Alter nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen.
Das zuletzt beschlossene Budgetbegleitgesetz verschärft die Situation. Bei sogenannten Altgrundstücken steigt die pauschale Immobilienertragsteuer um fast 43 Prozent. Betroffen sind Liegenschaften, die vor dem 31. März 2002 angeschafft wurden, also vor fast einem Vierteljahrhundert oder länger im Eigentum stehen. Diese eklatante Steuererhöhung bestraft genau jene Bürger:innen, die das Prinzip Langfristigkeit verinnerlicht haben.
Neue Vorsorgemodelle dürfen niemals gegen bestehendes Eigentum ausgespielt werden. Wenn der Staat Vermögensaufbau fördern will, braucht es faire Rahmenbedingungen für alle Vorsorgeformen. Das beste Zukunftsdepot Österreichs existiert längst millionenfach: in Form von Wohnungen, Häusern und vermieteten Immobilien. Dieses Eigentum verdient nicht neue Belastungen, sondern verlässliche Rahmenbedingungen.
MP
AutorMartin Prunbauer
Tags
Martin Prunbauer
Immobilieneigentum
Politik
vermietung
Eigentum
Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbundes
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