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Warimpex dreht wieder ins Plus
Kernmarkt Polen sorgt für Rückenwind
Getragen wurde das Ergebnis von den polnischen Büroimmobilien. Die Umsatzerlöse aus der Bürovermietung stiegen um 12 Prozent auf 7,8 Millionen Euro. Grund dafür waren unter anderem die Vollvermietung des Ende 2023 fertiggestellten Bürogebäudes Mogilska 35 in Krakau sowie eine gute Auslastung der Co-Working-Flächen in Łódź und Krakau. Durch ein leicht rückläufiges Umfeld im Hotel in Darmstadt (wo derzeit auf die Marke ibis Styles umgestellt wird) stiegen die Gesamtumsätze um 9 Prozent.
Bei zeitgleich um 5 Prozent gesunkenen Aufwendungen verbesserte sich das operative Ergebnis (EBITDA) von 0,6 Millionen Euro auf 2,1 Millionen Euro. Positiv schlug zudem die Aufwertung eines Entwicklungsgrundstücks in Krakau zu Buche, was das EBIT auf 5,3 Millionen Euro hob. Gestiegene Zinsen und eine höhere Verschuldung drückten das Finanzergebnis hingegen auf –3,7 Millionen Euro. CEO Franz Jurkowitsch sieht den Fokus auf Polen bestätigt: Während das europäische Umfeld von Konjunkturflaute geprägt sei, entwickle sich der Kernmarkt Polen dank starkem Binnenmarkt überdurchschnittlich gut.
Neben Mietvertragsverlängerungen bei Bürokomplexen verzeichnet Warimpex auch beim ersten Wohnbauprojekt im Land Fortschritte: Für das Krakauer Neubauprojekt MOG31 mit 145 Eigentumswohnungen sind bereits 57 Verträge unterzeichnet. Für das Gesamtjahr 2026 strebt der Vorstand nun ebenfalls schwarze Zahlen an.
LF
AutorLaura Fürst
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