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Wiederaufbau treibt türkischen Bau
Kräftige Zuwächse im zweiten Quartal 2025
Die türkische Bauwirtschaft hat im zweiten Quartal 2025 einen markanten Aufschwung erlebt. Grund dafür ist die erstmalige Einbeziehung von Wiederaufbau-Genehmigungen in den Statistiken der nationalen Statistikbehörde TurkStat. Diese wurden am 22. August 2025 veröffentlicht und betreffen vor allem den Wiederaufbau von Wohnraum in den Erdbebengebieten. Laut EECFA-Analyst Ali Türel erhöhte sich die Bauproduktion im Mai und Juni um 20,4 bzw. 24,9 Prozent im Jahresvergleich. Der Hochbau legte noch stärker zu, während der Tiefbau etwas moderater wuchs.
Der Bausektor trug überdurchschnittlich stark zum Bruttoinlandsprodukt bei: Bereits im ersten Quartal 2025 stieg die Bauleistung inflationsbereinigt um 7,4 Prozent, während die Gesamtwirtschaft nur 2,7 Prozent zulegte. Hintergrund ist der Wiederaufbau von insgesamt rund 870.000 Einheiten, davon 650.000 Wohneinheiten, der nach den Erdbeben von 2023 gestartet wurde. Bis Juni 2025 wurden rund 250.000 Wohnungen fertiggestellt, bis Jahresende sollen weitere 453.000 Wohneinheiten sowie Arbeitsstätten übergeben werden.
Die Integration der Wiederaufbau-Genehmigungen war lange verzögert, da die Verantwortung für die Erdbebenregion beim Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel sowie der staatlichen Wohnbaugesellschaft TOKI liegt. Deren Genehmigungen waren zuvor nicht in die TurkStat-Daten eingeflossen. Mit der jüngsten Revision wird das Bild nun realistischer, wobei noch weitere Anpassungen folgen können.
Ohne den Wiederaufbau bleibt die Bautätigkeit allerdings gedämpft – eine Folge der hohen Leitzinsen, die bei 43 Prozent liegen. Produzenten wie Käufer sind dadurch stark eingeschränkt. Experten gehen davon aus, dass sinkende Zinsen und eine Entspannung der Inflation die Bautätigkeit zusätzlich ankurbeln könnten.
Der Bausektor trug überdurchschnittlich stark zum Bruttoinlandsprodukt bei: Bereits im ersten Quartal 2025 stieg die Bauleistung inflationsbereinigt um 7,4 Prozent, während die Gesamtwirtschaft nur 2,7 Prozent zulegte. Hintergrund ist der Wiederaufbau von insgesamt rund 870.000 Einheiten, davon 650.000 Wohneinheiten, der nach den Erdbeben von 2023 gestartet wurde. Bis Juni 2025 wurden rund 250.000 Wohnungen fertiggestellt, bis Jahresende sollen weitere 453.000 Wohneinheiten sowie Arbeitsstätten übergeben werden.
Die Integration der Wiederaufbau-Genehmigungen war lange verzögert, da die Verantwortung für die Erdbebenregion beim Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel sowie der staatlichen Wohnbaugesellschaft TOKI liegt. Deren Genehmigungen waren zuvor nicht in die TurkStat-Daten eingeflossen. Mit der jüngsten Revision wird das Bild nun realistischer, wobei noch weitere Anpassungen folgen können.
Ohne den Wiederaufbau bleibt die Bautätigkeit allerdings gedämpft – eine Folge der hohen Leitzinsen, die bei 43 Prozent liegen. Produzenten wie Käufer sind dadurch stark eingeschränkt. Experten gehen davon aus, dass sinkende Zinsen und eine Entspannung der Inflation die Bautätigkeit zusätzlich ankurbeln könnten.
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AutorGerhard Rodler
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