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Wiener Industrie schlägt Alarm
Flächennot bedroht Wirtschafsstandort
Die Wiener Industrie schlägt Alarm: Von den rund 2.127 Hektar gewidmeten Betriebsflächen in der Bundeshauptstadt sind aktuell lediglich sechs Prozent unbebaut. Gleichzeitig weisen rund zwei Drittel des Bestands einen hohen Erneuerungsbedarf auf. Viele Firmen stehen vor dem Problem, dass bestehende Standorte für moderne Produktionsabläufe, Energiekonzepte und Logistikanforderungen nur schwer und unter hohen Kosten adaptiert werden können. Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien (WK Wien) fordert daher dringend bessere Rahmenbedingungen und schnellere Genehmigungen zur Standortsicherung.
„Wer heute einen bestehenden Standort modernisieren oder erweitern will, stößt oft auf Regeln, Verfahren und Kostenstrukturen, die eher auf Neubau als auf Umbau ausgerichtet sind“, kritisiert Stefan Ehrlich-Adám, Obmann der Sparte Industrie in der WK Wien. Neben praxistauglichen Umbauvorgaben und mehr Flexibilität bei der Nachverdichtung fordert die Interessensvertretung die Einrichtung eines „One-Stop-Shops“ sowie eine Fast-Track-Schiene zur Bündelung von Bau-, Umwelt- und Betriebsanlagenverfahren.
Obwohl mehrgeschoßige Produktionskonzepte eine Option darstellen, seien sie laut WK Wien komplex und teuer. Zudem plädiert Ehrlich-Adám für eine stärkere Durchmischung von Wohnen und moderner, gewerblicher Produktion. Der produktive Sektor sichert in Wien rund 112.000 Arbeitsplätze und stellt etwa zwölf Prozent der unselbstständig Beschäftigten.
„Wer heute einen bestehenden Standort modernisieren oder erweitern will, stößt oft auf Regeln, Verfahren und Kostenstrukturen, die eher auf Neubau als auf Umbau ausgerichtet sind“, kritisiert Stefan Ehrlich-Adám, Obmann der Sparte Industrie in der WK Wien. Neben praxistauglichen Umbauvorgaben und mehr Flexibilität bei der Nachverdichtung fordert die Interessensvertretung die Einrichtung eines „One-Stop-Shops“ sowie eine Fast-Track-Schiene zur Bündelung von Bau-, Umwelt- und Betriebsanlagenverfahren.
Obwohl mehrgeschoßige Produktionskonzepte eine Option darstellen, seien sie laut WK Wien komplex und teuer. Zudem plädiert Ehrlich-Adám für eine stärkere Durchmischung von Wohnen und moderner, gewerblicher Produktion. Der produktive Sektor sichert in Wien rund 112.000 Arbeitsplätze und stellt etwa zwölf Prozent der unselbstständig Beschäftigten.
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AutorStefan Posch
Tags
Wien
Industrie
Stefan Ehrlich-Adám
WK Wien
nachverdichtung
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