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Wiener Luxushotel abverkauft

Willkommen beim immoflash Morgenjournal. Diese Sendung widmet Ihnen die PLENUS Immobilien GmbH, die Zinshaus-Investment- und Wohnmakler mit fünfzehn Jahren Erfahrung. PLENUS begleitet Eigentümer und Investoren umfassend und persönlich. Alle Informationen finden Sie auf plenus-immobilien.at.

Und das sind die Schlagzeilen des Tages:

Weiteres Wiener Luxushotel wechselt den Eigentümer.
Der österreichische Immobilienmarkt bleibt im Wartemodus.
Der deutsche Hotelmarkt verliert leicht an Dynamik.

Weiteres Wiener Luxushotel verkauft
Ein bedeutender Deal am Wiener Hotelmarkt: Die Deka Immobilien hat das Fünf-Sterne-Hotel Andaz Vienna Am Belvedere für rund zweiundneunzig Millionen Euro übernommen. Verkäufer ist ein Joint Venture aus Gesellschaften der Hyatt Hotels Corporation und der Signa Development Selection.
Das Hotel liegt zwischen Hauptbahnhof und Schloss Belvedere und wurde zweitausendneunzehn fertiggestellt. Es umfasst dreihundertdrei Zimmer, darunter vierundvierzig Suiten, mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenz- und Wellnessflächen.
Für Investoren besonders relevant: Die Immobilie ist langfristig und vollständig verpachtet. Betreiber ist die mhp Hotel AG. Aktuell wird das Haus unter der Marke Andaz geführt, im April zweitausendsechsundzwanzig erfolgt der Markenwechsel zu Hyatt Regency.
Die Immobilie wird in den offenen Fonds WestInvest InterSelect eingebracht und markiert das erste Hotelinvestment der Deka in Wien.

Immobilienmarkt bleibt im Wartemodus
Der österreichische Immobilienmarkt steht auch zweitausendsechsundzwanzig vor keinem Neustart. Das zeigt eine aktuelle Marktstudie von IHW AI. Nach den deutlichen Preiskorrekturen der vergangenen Jahre stabilisieren sich zwar Preise und Renditen, ein neuer Aufschwung bleibt jedoch aus. Die Autor:innen sprechen von einem Jahr der Konsolidierung.
Besonders kritisch fällt die Bewertung des Standorts Österreich aus. Nur noch fünf Prozent der Befragten stufen ihn als sehr attraktiv ein. Gleichzeitig bewerten bereits mehr als vierzig Prozent Österreich als weniger attraktiv für Immobilieninvestments. Investoren bleiben entsprechend vorsichtig, während Wohnen weiterhin als stabilste Assetklasse gilt.

Deutscher Hotelmarkt hinkt hinterher
Christie & Co zieht in seiner aktuellen RevPAR-Analyse für den deutschen Hotelmarkt zweitausendfünfundzwanzig eine nüchterne Bilanz. Der Markt bleibt stabil, verliert aber leicht an Dynamik. Die Auslastung steigt, gleichzeitig sinken die Zimmerpreise. Unterm Strich bleibt der RevPAR nahezu unverändert und rutscht leicht ins Minus.
Die A-Städte liegen weiterhin über dem Bundesdurchschnitt. München bleibt klarer Spitzenreiter, Hamburg verliert etwas an Tempo, Köln zeigt eine stabile Entwicklung. Berlin leidet trotz guter Auslastung unter sinkenden Preisen. In den B-Städten sticht Münster hervor, bei den C-Städten bleibt Rostock dank hoher Auslastung führend.

Das waren die Meldungen dieses Morgens.
Was der Tag noch bringt, lesen Sie ab vierzehn Uhr auf immomedien.at.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 02. Februar 2026 - zuletzt bearbeitet am 02. Februar 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
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Andaz
Christie & Co

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