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Mega-Prozess um Wienwert startet
Willkommen beim Immoflash-Morgenjournal diese Sendung widmet Ihnen „Endlich Montag“ der myhive Podcast:
myhive Offices. Büros, in die man gern kommt. Infos auf myhive-offices.com und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Wienwert-Prozess startet heute
Scout24 und IMMOunited gehen getrennte Wege
Immobilienstammtisch fordert klare Regeln statt Markteingriffe
Und hier die Meldungen im Detail:
Wienwert-Prozess startet heute
Der Prozess um die spektakuläre Pleite des Immobilienentwicklers Wienwert aus dem Jahr 2018 startet heute. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Geschäftsführer sowie zehn weiteren Personen und drei Verbänden unter anderem schweren gewerbsmäßigen Betrug, Untreue und betrügerische Krida vor. Laut Anklage sollen über 1.800 Anleger nach einem „Loch-auf-Loch-zu-Prinzip“ geschädigt worden sein. Neben den Vorwürfen gegen das Management sorgen auch prominente Namen aus der Politik auf der Anklagebank für Aufsehen. Für die kommenden zwei Wochen sind zunächst vier Verhandlungstage angesetzt, doch angesichts von mehr als 80 geladenen Zeugen wird mit einem weitaus längeren Verfahren gerechnet.-
Scout24 und IMMOunited gehen getrennte Wege
Wie bereits Immoflash am Freitag berichtete sind die Übernahmegespräche zwischen der Scout24-Tochter Sprengnetter und der IMMOunited offiziell beendet. Wie die Unternehmen mitteilten, geschah dieser Schritt einvernehmlich. Trotz des geplatzten Deals betont Scout24, seine Wachstumsstrategie in Österreich unvermindert fortzusetzen. Der Fokus liege weiterhin auf dem Ausbau des digitalen Ökosystems, insbesondere durch KI-gestützte Bewertungstools und datenbasierte Services.
Immobilienstammtisch fordert klare Regeln statt Markteingriffe
Beim sechsten Immobilien-Stammtisch in Innsbruck haben Branchenvertreter deutliche Forderungen an die Politik gestellt. Im Kern geht es um eine klare Trennung zwischen sozialem Wohnbau und dem freien Eigentumsmarkt. Während der gemeinnützige Sektor als wichtiger Eckpfeiler gestärkt werden müsse, warnen Experten wie Ellen Moll von der Wirtschaftskammer vor unnötigen Eingriffen in das Eigentum. Solche Regulierungen würden den Markt verzerren und Investoren abschrecken. Statt Verboten fordert die Branche eine gezielte Förderpolitik mit angepassten Einkommensgrenzen, um Wohnen wieder leistbar zu machen.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf Immomedien.at
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Wienwert-Prozess startet heute
Scout24 und IMMOunited gehen getrennte Wege
Immobilienstammtisch fordert klare Regeln statt Markteingriffe
Und hier die Meldungen im Detail:
Wienwert-Prozess startet heute
Der Prozess um die spektakuläre Pleite des Immobilienentwicklers Wienwert aus dem Jahr 2018 startet heute. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Geschäftsführer sowie zehn weiteren Personen und drei Verbänden unter anderem schweren gewerbsmäßigen Betrug, Untreue und betrügerische Krida vor. Laut Anklage sollen über 1.800 Anleger nach einem „Loch-auf-Loch-zu-Prinzip“ geschädigt worden sein. Neben den Vorwürfen gegen das Management sorgen auch prominente Namen aus der Politik auf der Anklagebank für Aufsehen. Für die kommenden zwei Wochen sind zunächst vier Verhandlungstage angesetzt, doch angesichts von mehr als 80 geladenen Zeugen wird mit einem weitaus längeren Verfahren gerechnet.-
Scout24 und IMMOunited gehen getrennte Wege
Wie bereits Immoflash am Freitag berichtete sind die Übernahmegespräche zwischen der Scout24-Tochter Sprengnetter und der IMMOunited offiziell beendet. Wie die Unternehmen mitteilten, geschah dieser Schritt einvernehmlich. Trotz des geplatzten Deals betont Scout24, seine Wachstumsstrategie in Österreich unvermindert fortzusetzen. Der Fokus liege weiterhin auf dem Ausbau des digitalen Ökosystems, insbesondere durch KI-gestützte Bewertungstools und datenbasierte Services.
Immobilienstammtisch fordert klare Regeln statt Markteingriffe
Beim sechsten Immobilien-Stammtisch in Innsbruck haben Branchenvertreter deutliche Forderungen an die Politik gestellt. Im Kern geht es um eine klare Trennung zwischen sozialem Wohnbau und dem freien Eigentumsmarkt. Während der gemeinnützige Sektor als wichtiger Eckpfeiler gestärkt werden müsse, warnen Experten wie Ellen Moll von der Wirtschaftskammer vor unnötigen Eingriffen in das Eigentum. Solche Regulierungen würden den Markt verzerren und Investoren abschrecken. Statt Verboten fordert die Branche eine gezielte Förderpolitik mit angepassten Einkommensgrenzen, um Wohnen wieder leistbar zu machen.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf Immomedien.at
SP
AutorStefan Posch
Tags
prozess
pleite
Wienwert
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